Angina pectoris ist häufigste Diagnose im Krankenhaus
28/September/2007/08:09 Abgelegt in:Herz
Abgesehen von Geburten sind Herzerkrankungen in Deutschland der häufigste Grund für einen Krankenhausaufenthalt. Mit 316.000 Fällen war laut Statistischem Bundesamt in Wiesbaden im Jahr 2005 Angina pectoris die häufigste Hauptdiagnose, gefolgt von Herzinsuffizienz (307.000) sowie psychischen und Verhaltensstörungen durch Alkohol (299.000). Insgesamt 17 Millionen Patienten mussten 2005 stationär aufgenommen werden. 46,5 Prozent waren Männer, 53,5 Prozent Frauen.
Eine perkutane koronare Intervention (PCI) ("Herzkatheter-Untersuchung mit Ballonaufweitung von Engen der Herzkranzarterien") stellt bei Patienten mit stabiler Angina pectoris möglicherweise eine Übertherapie dar. Eine amerikanische Studie, an der zwischen 1999 und 2004 knapp 2.300 Patienten aus 50 Kliniken in den USA und Kanada teilnahmen, zeigte, dass die PCI in dieser Gruppe weder Herzinfarkte verhindert noch die Sterblichkeit senkt.
Eine perkutane koronare Intervention (PCI) ("Herzkatheter-Untersuchung mit Ballonaufweitung von Engen der Herzkranzarterien") stellt bei Patienten mit stabiler Angina pectoris möglicherweise eine Übertherapie dar. Eine amerikanische Studie, an der zwischen 1999 und 2004 knapp 2.300 Patienten aus 50 Kliniken in den USA und Kanada teilnahmen, zeigte, dass die PCI in dieser Gruppe weder Herzinfarkte verhindert noch die Sterblichkeit senkt.
Die Patienten hatten eine hochgradige Koronarstenose (Enge der Herzkranzgefäße) mit Lumeneinengung um mindestens 70 Prozent sowie klare Ischämiezeichen (Zeichen von Durchblutungsmangel). In der randomisierten Studie wurden beide Gruppen - mit oder ohne PCI - optimal medikamentös therapiert. Am Ende der Studie waren in beiden Behandlungsarmen jeweils drei von vier Patienten dauerhaft ohne Angina pectoris Beschwerden. (...)
Quelle: Arzt & Wirtschaft 07/2007
Unser Kommentar: In keinem Land der Erde werden so viele Herzkatheter-Untersuchungen durchgeführt wie in Deutschland. Die Effizienz ist oben beschrieben. Offensichtlich muss es noch andere Gründe geben als die postulierte Herzkranzgefäßverengung, die zu einer Durchblutungsstörung des Herzmuskels führen. Aber auch hier gibt es keine befriedigende schulmedizinisch-wissenschaftliche Erklärung.
Sollte auch hier ein sich im Überlebensmodus befindliches vegetatives Nervensystem der Vermittler sein? Was bringt dann das vegetative Nervensystem in diesen Zustand, in dem wir eigentlich flüchten, kämpfen oder starr werden wollten?
Dem Säbelzahntiger begegnen wir kaum noch, höchstens in Büchern oder Filmen. Was lässt Stresshormone wie Adrenalin und das Noradrenalin derart ansteigen?
Der Grund dafür muss sich im Gehirn befinden: Begebenheiten, die die einen nicht berühren, bringen andere auf die Palme. Wussten Sie, dass gesunde junge Familienväter, die ihre Frauen und Kinder bei Weihnachtseinkäufen begleiten, Blutdruckwerte von 220 mmHg systolisch/Oberwert (normal 120 mmHg) und mehr bekommen können - und man sieht es ihnen nicht einmal an, dass sie genervt sind? Einen alten Menschen mit diesen Blutdruckwerten würden wir sofort notfallmedizinisch behandeln.
Ein großes Problem ist, dass wir mit einer Primaten-Software im Gehirn herumlaufen, jedoch als Menschen mit Vernunft, Kultur und Intelligenz uns nicht bewusst ist, was diese Software durch den täglichen negativen emotionellen Stress für körperliche Veränderungen bewirkt.
Bei uns können Sie lernen, was Ihr vegetatives Nervensystem in den Verteidigungs- oder Überlebensmodus bringt und was Sie dagegen tun können. Nutzen Sie Ressourcen, die Ihnen noch nicht bewusst sind. Nutzen Sie selbstorganisatorische Hypnose.
Quelle: Arzt & Wirtschaft 07/2007
Unser Kommentar: In keinem Land der Erde werden so viele Herzkatheter-Untersuchungen durchgeführt wie in Deutschland. Die Effizienz ist oben beschrieben. Offensichtlich muss es noch andere Gründe geben als die postulierte Herzkranzgefäßverengung, die zu einer Durchblutungsstörung des Herzmuskels führen. Aber auch hier gibt es keine befriedigende schulmedizinisch-wissenschaftliche Erklärung.
Sollte auch hier ein sich im Überlebensmodus befindliches vegetatives Nervensystem der Vermittler sein? Was bringt dann das vegetative Nervensystem in diesen Zustand, in dem wir eigentlich flüchten, kämpfen oder starr werden wollten?
Dem Säbelzahntiger begegnen wir kaum noch, höchstens in Büchern oder Filmen. Was lässt Stresshormone wie Adrenalin und das Noradrenalin derart ansteigen?
Der Grund dafür muss sich im Gehirn befinden: Begebenheiten, die die einen nicht berühren, bringen andere auf die Palme. Wussten Sie, dass gesunde junge Familienväter, die ihre Frauen und Kinder bei Weihnachtseinkäufen begleiten, Blutdruckwerte von 220 mmHg systolisch/Oberwert (normal 120 mmHg) und mehr bekommen können - und man sieht es ihnen nicht einmal an, dass sie genervt sind? Einen alten Menschen mit diesen Blutdruckwerten würden wir sofort notfallmedizinisch behandeln.
Ein großes Problem ist, dass wir mit einer Primaten-Software im Gehirn herumlaufen, jedoch als Menschen mit Vernunft, Kultur und Intelligenz uns nicht bewusst ist, was diese Software durch den täglichen negativen emotionellen Stress für körperliche Veränderungen bewirkt.
Bei uns können Sie lernen, was Ihr vegetatives Nervensystem in den Verteidigungs- oder Überlebensmodus bringt und was Sie dagegen tun können. Nutzen Sie Ressourcen, die Ihnen noch nicht bewusst sind. Nutzen Sie selbstorganisatorische Hypnose.