Höheres Allergie-Risiko bei Kindern durch Einsatz von Antibiotika
23/April/2007/08:57 Abgelegt in:Allergien
Dies beweist eine aktuelle Studie, die mit Forschungsmitteln der Europäischen Union und durch die Schwedische Stiftung für wissenschaftliche Gesundheitspflege und Allergieforschung gefördert wurde.
Laut der Erhebung leiden Schüler der von Rudolf Steiner begründeten Waldorfschulen seltener an Atemwegserkrankungen wie Heuschnupfen oder Asthma sowie an Neurodermitis oder Nahrungsmittelallergien. Waldorfschüler erhalten im Vergleich zu anderen Kindern deutlich seltener Antibiotika, fiebersenkende Medikamente und Impfungen.
Laut der Erhebung leiden Schüler der von Rudolf Steiner begründeten Waldorfschulen seltener an Atemwegserkrankungen wie Heuschnupfen oder Asthma sowie an Neurodermitis oder Nahrungsmittelallergien. Waldorfschüler erhalten im Vergleich zu anderen Kindern deutlich seltener Antibiotika, fiebersenkende Medikamente und Impfungen.
Für die Studie wurden Daten von 4 606 Waldorfschülern den entsprechenden Vergleichswerten von 2 024 Kindern anderer Schulen gegenübergestellt. Insgesamt nahmen 6 630 Kinder zwischen 5 und 13 Jahren aus fünf europäischen Ländern teil.
Eingang in die Studie fanden die Blutwerte der Kinder, zum anderen wurden Informationen über Umwelteinflüsse, überstandene Infektionen, Ernährung, Kontakt zu Tieren, anthroposophische Lebensweise, Symptome und Diagnosen allergischer Erkrankungen mittels Fragebogen erhoben.
Bei Kindern, die Antibiotika verabreicht bekamen, beobachtete man im Vergleich zu Kindern, die nie Antibiotika erhielten, ein erhöhtes Risiko für eine Atemwegserkrankung, Asthma oder Hautkrankheiten wie Neurodermitis. Auch die Gabe von fiebersenkenden Mitteln ist laut den Ergebnissen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit verbunden, dass die Kinder später an Asthma und einer Hautkrankheit leiden.
Quelle: /SRoe, Wala Aktuell Frühjahr 2007,
Flöistrup H, et al and the PARSIFAL Study Group. Allergic disease and sensitization in Steiner school children. J Allergy Clin Immunol 2006; 117: 59-66,
Reprint: Flöistrup H, et al und die PARSIFAL Studiengruppe. Allergien und Sensibilisierung bei Waldorfschülern. Der Merkurstab 2006; 59: 308-315
Eingang in die Studie fanden die Blutwerte der Kinder, zum anderen wurden Informationen über Umwelteinflüsse, überstandene Infektionen, Ernährung, Kontakt zu Tieren, anthroposophische Lebensweise, Symptome und Diagnosen allergischer Erkrankungen mittels Fragebogen erhoben.
Bei Kindern, die Antibiotika verabreicht bekamen, beobachtete man im Vergleich zu Kindern, die nie Antibiotika erhielten, ein erhöhtes Risiko für eine Atemwegserkrankung, Asthma oder Hautkrankheiten wie Neurodermitis. Auch die Gabe von fiebersenkenden Mitteln ist laut den Ergebnissen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit verbunden, dass die Kinder später an Asthma und einer Hautkrankheit leiden.
Quelle: /SRoe, Wala Aktuell Frühjahr 2007,
Flöistrup H, et al and the PARSIFAL Study Group. Allergic disease and sensitization in Steiner school children. J Allergy Clin Immunol 2006; 117: 59-66,
Reprint: Flöistrup H, et al und die PARSIFAL Studiengruppe. Allergien und Sensibilisierung bei Waldorfschülern. Der Merkurstab 2006; 59: 308-315