Feb 2008
HbA1c unter 6,5% für TYP-2-Diabetiker doch zu niedrig?
29/Februar/2008/07:57 Abgelegt in:Diabetes
TYP-2-DIABETES: Erhöhte Sterblichkeit bei fast normalem HbA1c!
Ein Arm einer großen Diabetesstudie musste vorzeitig abgebrochen werden wegen eines verwirrenden Resultates: TYP-2-Diabetiker, die ihren Blutzucker sehr scharf einstellen (HbA1c 6,4% vs. 7,5% in der Kontrollgruppe), scheinen früher zu sterben. Die Ursachen sind unklar.
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Ein Arm einer großen Diabetesstudie musste vorzeitig abgebrochen werden wegen eines verwirrenden Resultates: TYP-2-Diabetiker, die ihren Blutzucker sehr scharf einstellen (HbA1c 6,4% vs. 7,5% in der Kontrollgruppe), scheinen früher zu sterben. Die Ursachen sind unklar.
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Was wird hier eigentlich behandelt?
28/Februar/2008/07:56 Abgelegt in:Hypnose
Kann eine Fußmassage Rückenschmerzen lindern? In England wurde diese Frage wissenschaftlich überprüft.
Forscher aus Liverpool randomisierten 243 Patienten mit chronischen Rückenschmerzen in drei Gruppen. Gruppe A erhielt zusätzlich zur Standardbehandlung durch den Hausarzt eine Reflexzonenmassage der Fußsohlen. Gruppe B wurde mit einer Entspannungstherapie behandelt, und Gruppe C erhielt lediglich die hausärztliche Fürsorge.
Sowohl bei Therapieende als auch sechs Monate danach zeigten sich keine signifikanten Gruppendifferenzen bezüglich des Schmerzens oder der Funktion, die beiden primären Endpunkte der Studie. Die Autoren ziehen daraus den Schluss, dass die additive Reflexzonentherapie bei chronischen Rückenschmerzen nicht wirksam sei.
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Forscher aus Liverpool randomisierten 243 Patienten mit chronischen Rückenschmerzen in drei Gruppen. Gruppe A erhielt zusätzlich zur Standardbehandlung durch den Hausarzt eine Reflexzonenmassage der Fußsohlen. Gruppe B wurde mit einer Entspannungstherapie behandelt, und Gruppe C erhielt lediglich die hausärztliche Fürsorge.
Sowohl bei Therapieende als auch sechs Monate danach zeigten sich keine signifikanten Gruppendifferenzen bezüglich des Schmerzens oder der Funktion, die beiden primären Endpunkte der Studie. Die Autoren ziehen daraus den Schluss, dass die additive Reflexzonentherapie bei chronischen Rückenschmerzen nicht wirksam sei.
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Persönlichkeit für Brustkrebs gibt es nicht
27/Februar/2008/07:55 Abgelegt in:"Krebs"
NEU-ISENBURG (ikr). Die viel diskutierte "Krebspersönlichkeit" gibt es nach neuen Studiendaten anscheinend doch nicht - zumindest nicht, was den Brustkrebs betrifft. mehr lesen ...
Wie Arbeitsstress dem Herz schadet
26/Februar/2008/07:54 Abgelegt in:Herz
In einer umfangreichen Langzeitstudie wurden biologische und Verhaltensfaktoren, über die der Arbeitsstress zur KHK (koronare Herzerkrankung = Erkrankung der das Herz versorgenden Herzkranzgefäße) führen soll, untersucht.
Die Daten der Langzeit-Whitehall-lI-Studie, einer mit 10 308 männlichen und weiblichen Londoner Angestellten (Alter 35-55 Jahre) 1985 begonnenen Langzeitstudie, wurden dafür analysiert. Der Arbeitsstress (Phase 1 und 2) wurde eingeschätzt. Sein direkter Einfluss - veränderte Ausschüttungen des Stresshormons Cortisol (Phase 7) und das metabolische Syndrom (Phase 3) - als auch die indirekt daraus resultierende, ungesunde Lebensweise (Phase 3) wie das Essen von Fastfood, Rauchen und erhöhter Alkoholkonsum wurden erfasst. Weitere Daten waren die Inzidenz der KHK (Phasen 2-7) auf der Basis der Herzinfarkte und Angina pectoris.
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Die Daten der Langzeit-Whitehall-lI-Studie, einer mit 10 308 männlichen und weiblichen Londoner Angestellten (Alter 35-55 Jahre) 1985 begonnenen Langzeitstudie, wurden dafür analysiert. Der Arbeitsstress (Phase 1 und 2) wurde eingeschätzt. Sein direkter Einfluss - veränderte Ausschüttungen des Stresshormons Cortisol (Phase 7) und das metabolische Syndrom (Phase 3) - als auch die indirekt daraus resultierende, ungesunde Lebensweise (Phase 3) wie das Essen von Fastfood, Rauchen und erhöhter Alkoholkonsum wurden erfasst. Weitere Daten waren die Inzidenz der KHK (Phasen 2-7) auf der Basis der Herzinfarkte und Angina pectoris.
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Kann Placeboeffekt Sportlern den Schmerz nehmen?
25/Februar/2008/07:53 Abgelegt in:Medikamente
Versuche mit Scheinmedikamenten beim Hanteltraining
FRANKFURT AM MAIN (Smi). Hochleistungssportler greifen, um ihre Schmerzen zu unterdrücken, nicht selten zu Analgetika. Opiate stehen jedoch seit vielen Jahren auf der Liste der im Wettkampfsport verbotenen Präparate. In der klinischen Medizin entfalten Placebos bei Schmerzpatienten mitunter dieselbe Wirkung wie Analgetika. Ließe sich dieser Effekt auch für den Sport nutzen?
Das haben Wissenschaftler der Universität von Turin geprüft. Untersucht wurden 40 Freizeitsportler im Alter zwischen 25 und 40 Jahren, die in vier Teams gegeneinander antraten. Ihre Aufgabe: Unter Schmerzen sollten sie so lang wie möglich Hanteln drücken. Dazu wurde die Durchblutung ihres Oberarms gestaut.
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FRANKFURT AM MAIN (Smi). Hochleistungssportler greifen, um ihre Schmerzen zu unterdrücken, nicht selten zu Analgetika. Opiate stehen jedoch seit vielen Jahren auf der Liste der im Wettkampfsport verbotenen Präparate. In der klinischen Medizin entfalten Placebos bei Schmerzpatienten mitunter dieselbe Wirkung wie Analgetika. Ließe sich dieser Effekt auch für den Sport nutzen?
Das haben Wissenschaftler der Universität von Turin geprüft. Untersucht wurden 40 Freizeitsportler im Alter zwischen 25 und 40 Jahren, die in vier Teams gegeneinander antraten. Ihre Aufgabe: Unter Schmerzen sollten sie so lang wie möglich Hanteln drücken. Dazu wurde die Durchblutung ihres Oberarms gestaut.
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Nocebo - Die gefährliche Wirkung der Erwartung
24/Februar/2008/07:51 Abgelegt in:Medikamente
Schon ein Blick auf den Beipackzettel reicht, unerwünschte Wirkungen auszulösen / Auch gestörtes Arzt-Patienten-Verhältnis kann Ursache sein
VON SABINE FISCH
Wenn der Patient ein spezifisches negatives Ereignis erwartet, tritt dieses auch ein - das ist die Theorie hinter dem Nocebo-Effekt. Besonders häufig wird dieses Phänomen bei Arzneimitteln nach dem Lesen des Beipackzettels beobachtet.
1948 publizierte der Psychiater Erich Menninger von Lerchenthal diese Geschichte: Studenten der Medizin in Wien drohten einem verhassten Assistenten, ihn zu köpfen. Sie fesselten ihn, verbanden ihm die Augen, platzierten seinen Kopf auf einem Hackklotz. Dann simulierten sie die Exekution, indem sie ihm ein kaltes, nasses Tuch in den Nacken warfen. Der Mann starb auf der Stelle! mehr lesen ...
VON SABINE FISCH
Wenn der Patient ein spezifisches negatives Ereignis erwartet, tritt dieses auch ein - das ist die Theorie hinter dem Nocebo-Effekt. Besonders häufig wird dieses Phänomen bei Arzneimitteln nach dem Lesen des Beipackzettels beobachtet.
1948 publizierte der Psychiater Erich Menninger von Lerchenthal diese Geschichte: Studenten der Medizin in Wien drohten einem verhassten Assistenten, ihn zu köpfen. Sie fesselten ihn, verbanden ihm die Augen, platzierten seinen Kopf auf einem Hackklotz. Dann simulierten sie die Exekution, indem sie ihm ein kaltes, nasses Tuch in den Nacken warfen. Der Mann starb auf der Stelle! mehr lesen ...
Kinderlunge dicht - Asthma von Mutters Ängsten
23/Februar/2008/21:50 Abgelegt in:Kinder
WINNIPEG - Kämpft eine Frau mit Depressionen oder Angst, kann das ihren Kindern die Luft rauben. Kanadische Kollegen wiesen Zusammenhänge zwischen Mutter-Stress und Kinder-Asthma nach.
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Laut Langzeitstudie hält positive Lebenseinstellung das Herz gesund
22/Februar/2008/07:49 Abgelegt in:Herz
Ein sonniges Gemüt erhöht die Chance auf ein längeres Leben. Eine pessimistische LebenseinsteIlung fördert angeblich einen früheren Tod. Das ist nun wissenschaftlich belegt worden. In einer US-Langzeitstudie mit mehr als 7000 Teilnehmern über 40 Jahre hatten Pessimisten ein um 42 % höheres Risiko, früh zu sterben.
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Die Musik spielt im Gehirn
21/Februar/2008/07:47 Abgelegt in:Psyche
Musizieren verändert das Gehirn: Durch das Spiel auf der Geige etwa entstehen neue Nervenverbindungen, die nach und nach ein feines Netzwerk im Gehirn bilden. Die Regionen für Gehör und Fingerfertigkeit wachsen. Ein Musiker beginnt schon als Kind, sein Gehör zu formen: Durchschnittlich zehn Jahre mit 10000 Übungsstunden liegen heute hinter einem l8-jährigen Bewerber einer Musikhochschule. Musikwahrnehmung und aktives Musizieren auf hohem Niveau gehören zu den anspruchsvollsten menschlichen Tätigkeiten. Das Nervensystem geht hier an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit, denn Musiker müssen sehr komplexe Bewegungsabläufe ausüben, die das Gehör in Echtzeit einer strengen Kontrolle unterzieht. Dabei wächst die Präzision des Gehörs ständig und mit ihr die Hörregionen im Gehirn.
Die enorme Wandlungsfähigkeit des Gehirns bleibt ein Leben lang erhalten, zeigen Versuche mit erwachsenen Klavieranfängern. mehr lesen ...
Die enorme Wandlungsfähigkeit des Gehirns bleibt ein Leben lang erhalten, zeigen Versuche mit erwachsenen Klavieranfängern. mehr lesen ...
Mit Nasenspray sind Kinder seltener krank
20/Februar/2008/07:46 Abgelegt in:Medikamente
BRNO (eis). Kindern mit Schnupfen helfen Salzwasser-Nasensprays. Bei regelmäßiger Anwendung heilen Erkältungen schneller aus und weiteren Infekten wird vorbeugt.
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Mehr Fehltage wegen psychischer Erkrankungen
19/Februar/2008/07:45 Abgelegt in:Maenner
Die DAK legt Ergebnisse ihres Gesundheitsreports 2008 vor / Männergesundheit im Fokus / Probleme bei Umsetzung von Präventionskonzepten
BERLIN (fuh). Fehltage im Betrieb als Folge von psychischen Erkrankungen sind bei Männern in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Das ist ein Teilergebnis des gestern in Berlin vorgestellten DAK-Gesundheitsreports mit Daten aus dem vergangenen Jahr.mehr lesen ...
BERLIN (fuh). Fehltage im Betrieb als Folge von psychischen Erkrankungen sind bei Männern in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Das ist ein Teilergebnis des gestern in Berlin vorgestellten DAK-Gesundheitsreports mit Daten aus dem vergangenen Jahr.mehr lesen ...
Elektronisches Sicherheitssystem fragen! Zu viel Off-Label-Use bei Kids
18/Februar/2008/12:34 Abgelegt in:Medikamente
BONN - Niedergelassene Ärzte stellen derzeit fast jede fünfte Verordnung (17,26 %) für Kinder und Jugendliche off-label aus, das heißt, sie verschreiben zum Beispiel ein Medikament, das für diese Altersstufe eigentlich nicht zugelassen ist. Bei Säuglingen werden sogar drei Viertel der Rezepte off-label ausgestellt.
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Bewegung halbiert das Diabetesrisiko - Übergewichtige mit gestörter Glukosetoleranz profitieren besonders von körperlicher Aktivität
17/Februar/2008/13:12 Abgelegt in:Diabetes
BERLIN (gvg). Keine andere Maßnahme wirkt sich so günstig auf den Glukosestoffwechsel aus wie Bewegung. Auf dem 32. Fortbildungsforum der Bundesärztekammer in Berlin brachen Experten erneut eine Lanze für mehr Aktivität bei Diabetikern und bei Menschen mit hohem Diabetesrisiko.
Die lange angemahnten Daten aus kontrollierten Studien, die den günstigen Effekt von Lifestyle- Interventionen auf die Diabetes-Inzidenz zweifelsfrei nachweisen, liegen mittlerweile vor. Das hat Professor Martin Halle vom sportmedizinischen Lehrstuhl der TU München betont. An einer finnischen Studie zur Diabetes-Prävention nahmen über 500 übergewichtige Menschen mit gestörter Glukosetoleranz teil. Die Inzidenz von Diabetes mellitus nach vier Jahren Lifestyle-Interventionen lag um die Hälfte niedriger als bei Standardversorgung, nämlich bei 12 statt bei 26 Prozentmehr lesen ...
Die lange angemahnten Daten aus kontrollierten Studien, die den günstigen Effekt von Lifestyle- Interventionen auf die Diabetes-Inzidenz zweifelsfrei nachweisen, liegen mittlerweile vor. Das hat Professor Martin Halle vom sportmedizinischen Lehrstuhl der TU München betont. An einer finnischen Studie zur Diabetes-Prävention nahmen über 500 übergewichtige Menschen mit gestörter Glukosetoleranz teil. Die Inzidenz von Diabetes mellitus nach vier Jahren Lifestyle-Interventionen lag um die Hälfte niedriger als bei Standardversorgung, nämlich bei 12 statt bei 26 Prozentmehr lesen ...
Auch bei akuter Lumbalgie hilft viel oft nicht viel
16/Februar/2008/11:04 Abgelegt in:Schmerzen
SYDNEY (eb). Bei akuter Lumbalgie kann eine Therapie mit Paracetamol ausreichen - zusammen mit der Empfehlung, sich möglichst bald wieder zu bewegen. Das ist das Ergebnis einer Studie von Forschern aus Australien.
Keinen Einfluss auf die Zeit bis zur Heilung hatte in der Studie, wenn die Patienten mit Hexenschuss zusätzlich zu diesen Maßnahmen noch Diclofenac oder eine manuelle Therapie verordnet bekamen. Das berichten Forscher der Back Pain Research Group von der Universität von Sydney (Lancet 370, 2007, 1638).
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Keinen Einfluss auf die Zeit bis zur Heilung hatte in der Studie, wenn die Patienten mit Hexenschuss zusätzlich zu diesen Maßnahmen noch Diclofenac oder eine manuelle Therapie verordnet bekamen. Das berichten Forscher der Back Pain Research Group von der Universität von Sydney (Lancet 370, 2007, 1638).
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Viel Bewegung hält Körper zehn Jahre jünger
15/Februar/2008/12:58 Abgelegt in:Sport
Träge Menschen altern biologisch schneller - ihre Telomere sind kürzer / Studie mit über 2400 Zwillingen
LONDON (mut). Sport entpuppt sich offenbar als Jungbrunnen:
Menschen, die sich viel bewegen, werden nicht nur seltener herz- und zuckerkrank, sie altern auch langsamer.
Bislang ging man davon aus, dass Sport vor allem deswegen nützt, weil dadurch Krankheiten wie KHK und Diabetes verhindert werden. Dr. Lynn Cherkas und Kollegen aus London haben nun jedoch Hinweise gefunden, dass ein körperlich aktives Leben auch direkt den Alterungsprozess bremst. mehr lesen ...
LONDON (mut). Sport entpuppt sich offenbar als Jungbrunnen:
Menschen, die sich viel bewegen, werden nicht nur seltener herz- und zuckerkrank, sie altern auch langsamer.
Bislang ging man davon aus, dass Sport vor allem deswegen nützt, weil dadurch Krankheiten wie KHK und Diabetes verhindert werden. Dr. Lynn Cherkas und Kollegen aus London haben nun jedoch Hinweise gefunden, dass ein körperlich aktives Leben auch direkt den Alterungsprozess bremst. mehr lesen ...
Im hohen Norden sind die Männer am dicksten - Nationale Verzehrstudie: Daten für Präventionsgesetz
14/Februar/2008/12:49 Abgelegt in:Ernaehrung
BERLIN (af). Die meisten Menschen in Deutschland ernähren sich falsch. 66 Prozent der Männer und 51 Prozent der Frauen wiegen zuviel. Das ist die Kernaussage der ersten gesamtdeutschen Verzehrstudie. die Ernährungsminister Horst Seehofer gestern in Berlin vorgestellt hat.
Ein Fünftel der 20 000 befragten und vermessenen Studienteilnehmer ist regelrecht fettleibig und daher besonders anfällig für Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes mellitus. Fehlernährung verursacht im Gesundheitssystem Kosten von 70 Milliarden Euro, lässt das Seehofer-Ministerium seit Mai vergangenen Jahres zur Vorbereitung eines Nationalen Aktionsplans zur Prävention von Fehlernährung und Bewegungsmangel verbreiten, 30 Milliarden Euro davon durch Diabetes mellitus.
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Ein Fünftel der 20 000 befragten und vermessenen Studienteilnehmer ist regelrecht fettleibig und daher besonders anfällig für Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes mellitus. Fehlernährung verursacht im Gesundheitssystem Kosten von 70 Milliarden Euro, lässt das Seehofer-Ministerium seit Mai vergangenen Jahres zur Vorbereitung eines Nationalen Aktionsplans zur Prävention von Fehlernährung und Bewegungsmangel verbreiten, 30 Milliarden Euro davon durch Diabetes mellitus.
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Antibiotika schützen nicht vor Rezidiv
13/Februar/2008/07:46 Abgelegt in:Medikamente
PHILADELPHIA (hub). Wer auf die Verordnung von Antibiotika zur Rezidiv-Prophylaxe bei Harnwegsinfekten verzichtet, hat gute Gründe für sein Handeln: Denn Antibiotika verhindern keine erneute Infektion. Das hat eine Studie mit Daten von etwa 75 000 Kindern im Alter von sechs Jahren oder jünger ergeben (JAMA 298, 2007, 179). 611 Kinder hatten einen ersten Harnwegsinfekt, bei 83 von ihnen kam er wieder. Dabei war die Rezidivrate gleich, egal ob Antibiotika zur Prophylaxe gegeben wurden oder nicht.
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"Trau nicht allein den Journals!" - Wie selbst wüste Vorurteile der Arzneimittelinformation noch übertroffen werden
12/Februar/2008/08:07 Abgelegt in:Wirtschaft
So jedenfalls lässt sich das zusammenfassen, was der Psychiater Erick Turner und Mitarbeiter der Oregon Health & Science University in Portland im US-Staat Oregon herausbekamen, als sie eine Reihe von in Fachzeitschriften publizierten Aufsätzen über Studien zur Wirksamkeit von Antidepressiva mit den internen und umfassenderen Unterlagen der US-amerikanischen Arzneimittelzulassungsbehörde "Federal Drug Administration (FDA)" über Antidepressiva-Studien verglichen.
Dies ist in den USA durch den "Freedom of Information Act" möglich, der staatliche Behörden verpflichtet, interne Akten offenzulegen. Dabei handelte es sich um alle FDA-Unterlagen zu 12 Antidepressiva, deren Zulassung Hersteller zwischen 1974 und 2004 beantragt hatten.
Beim Vergleich ergaben sich was Anzahl und Wirkungsaussage anlangt erhebliche Abweichungen zwischen den Fachzeitschriftenpublikationen und den insgesamt in den Zulassungsakten von den Herstellern eingereichten und gesammelten Studien:
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Dies ist in den USA durch den "Freedom of Information Act" möglich, der staatliche Behörden verpflichtet, interne Akten offenzulegen. Dabei handelte es sich um alle FDA-Unterlagen zu 12 Antidepressiva, deren Zulassung Hersteller zwischen 1974 und 2004 beantragt hatten.
Beim Vergleich ergaben sich was Anzahl und Wirkungsaussage anlangt erhebliche Abweichungen zwischen den Fachzeitschriftenpublikationen und den insgesamt in den Zulassungsakten von den Herstellern eingereichten und gesammelten Studien:
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Verlaufsstudie über 17 Jahre zeigt: Streitunterdrückung in der Paarbeziehung verkürzt die Lebenserwartung
11/Februar/2008/08:03 Abgelegt in:Herz
Paare, in denen beide ihre Wut oder ihren Ärger über den Partner unterdrücken, wenn sie sich angegriffen oder gekränkt fühlen, haben eine kürzere Lebenserwartung als andere Paare, die sich in solchen Situationen streiten und ihre Konflikte offen austragen. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Universität von Michigan, in der die Wissenschaftler 192 Paare über einen Zeitraum von 17 Jahren wissenschaftlich begleiteten. Die Paare wurden dabei einer von vier Gruppen zugeordnet: Beide Partner drücken ihre Gefühle, auch negative und aggressive Emotionen gegenüber dem anderen, offen aus. In der zweiten Gruppe und dritten Gruppe waren Paare, bei denen ein Partner dies auslebt, während der andere Ärger und Enttäuschung in sich hineinfrisst. In der vierten Gruppe schließlich war das Unterdrücken und Verdrängen negativer Emotionen beiderseits gängige Verhaltensnorm.
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Geheimnisvoller Risikofaktor - Männeradern leiden früher
Eigentlich sind Männer ganz schön arm dran, wenn man Prof. Dr. Dietrich Strödter von der Uni Gießen glauben will: Sechs Jahre sterben sie im Schnitt früher als die Frauen, und eigentlich weiß keiner genau, warum. Woran sie sterben, ist hingegen kein großes Rätsel, wie Strödter berichtet: Es sind vor allem die Folgen einer Atherosklerose ("Verkalkung").mehr lesen ...
Wurmfortsatz als Rettungsinsel
09/Februar/2008/11:51 Abgelegt in:Darmbeschwerden
Der Blinddarm ist doch kein unnützes Anhängsel, sondern US-Forschern zufolge eine Rettungsinsel für nützliche Darmbakterien: Wird nämlich bei einer Enteritis der Darm durch Durchfallerreger gründlich leergefegt, können sich die guten Darmbakterien im Blinddarm verstecken und nach der Erkrankung wieder ausschwärmen um die Schleimhaut neu zu besiedeln. In Ländern mit hohem hygienischen Standard und selteneren Durchfallerkrankungen sei diese Funktion jedoch weitgehend überflüssig, so die amerikanischen Immunologen.
Journal of Theoretical Biology, online first , Quelle: CME 1.2008
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Journal of Theoretical Biology, online first , Quelle: CME 1.2008
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Magnet statt Eispack gegen Schwellung?
08/Februar/2008/08:48 Abgelegt in:Sport
Statt Eis einfach Magnete um den dicken Knöchel legen? Bei Ratten mit künstlichen Entzündungsschwellungen an den Pfoten hat das funktioniert, so US-Forscher. Das Auflegen von Magneten für 15-30 Minuten direkt nach der Verletzung reduzierte die Ödeme um bis zu 50%. Mit 10 oder 70 Milli-Tesla Feldstärke hatten die Magnete etwa die zehnfache Kraft eines Magneten, den man für Notizzettel nutzt. Wichtig ist aber schnelles Handeln - bei einer voll ausgeprägten Schwellung kann auch das "Magnetisieren" nichts mehr ausrichten.
Am J Physiol Heart eire Physiol 2008; 29S:HSO
Quelle: CME 1.2008
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Am J Physiol Heart eire Physiol 2008; 29S:HSO
Quelle: CME 1.2008
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Bei Frauen geht's mal hüh, mal hott - Männer-Vorliebe schwankt mit dem Zyklus
07/Februar/2008/08:45 Abgelegt in:Sexualitaet
Frauen haben während der empfänglichen Phase ihres Zyklus klare Vorlieben: sie bevorzugen Männer mit typisch maskulinen Merkmalen. Außerhalb des fertilen Fensters stehen jedoch die Chancen für Männer mit eher femininen Gesichtszügen besser.
Besonders am Gesicht der potenziellen Partner lesen Frauen ab, ob sie einen dominanten Mann vor sich haben, der aus evolutionsbiologischer Sicht die Fortpflanzungschancen der Frau erhöht - oder ob es sich eher um den Typ "guter Vater" mit weniger maskulin ausgeprägten Zügen handelt.
Quelle: CME 1.2008mehr lesen ...
Besonders am Gesicht der potenziellen Partner lesen Frauen ab, ob sie einen dominanten Mann vor sich haben, der aus evolutionsbiologischer Sicht die Fortpflanzungschancen der Frau erhöht - oder ob es sich eher um den Typ "guter Vater" mit weniger maskulin ausgeprägten Zügen handelt.
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Nach der Amputation: Den Phantomschmerz mit Spiegel lindern
06/Februar/2008/09:07 Abgelegt in:Schmerzen
WASHINGTON - Nach einer Gliedmaßenamputation leiden mindestens 90 % der Patienten unter Phantomschmerzen. Nun bestätigt eine Studie: Die Spiegeltherapie wirkt lindernd.
Wie kann ein Körperteil schmerzen, das nicht mehr da ist? Möglicherweise beruhen Phantomschmerzen auf einer Diskrepanz zwischen visuellem Feedback und propriozeptiver Repräsentation der fehlenden Gliedmaße. Demnach könnte die Illusion, die amputierte Extremität würde sich bewegen, die Schmerzen lindern.
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Wie kann ein Körperteil schmerzen, das nicht mehr da ist? Möglicherweise beruhen Phantomschmerzen auf einer Diskrepanz zwischen visuellem Feedback und propriozeptiver Repräsentation der fehlenden Gliedmaße. Demnach könnte die Illusion, die amputierte Extremität würde sich bewegen, die Schmerzen lindern.
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Doch das schwache Geschlecht? Unerwünschte Arzneimittel-Effekte plagen Frauen häufiger
05/Februar/2008/11:33 Abgelegt in:Medikamente
BONN - Frauen leiden deutlich öfter als Männer unter Nebenwirkungen einer Arzneimitteltherapie. Auch tödliche Zwischenfälle sind häufiger als beim "starken Geschlecht".
Den "kleinen Unterschied" gibt es offenbar nicht nur in der Anatomie, sondern auch bei der Metabolisierung (Verstoffwechselung) von Arzneimitteln.mehr lesen ...
Den "kleinen Unterschied" gibt es offenbar nicht nur in der Anatomie, sondern auch bei der Metabolisierung (Verstoffwechselung) von Arzneimitteln.mehr lesen ...
Hautkrebs durch Sonnenlicht - ein Mythos
04/Februar/2008/07:58 Abgelegt in:"Krebs"
Die Überschrift "Hautkrebs durch Sonnenlicht - ein Mythos" erscheint kühn. Aber die wissenschaftliche Literatur spricht im Gegensatz zu pseudowissenschaftlichen Publikationen eine klare Sprache. Die Behauptung ist unhaltbar,mehr lesen ...
"Man muss das Wahre immer wiederholen,
03/Februar/2008/10:24 Abgelegt in:"Krebs"
weil auch der Irrtum um uns her
immer wieder gepredigt wird;
und zwar nicht von den einzelnen
sondern von der Masse.
In Zeitungen und Enzyklopädien,
auf Schulen und Universitäten -
überall ist der Irrtum obenauf!
Und es ist ihm wohl behaglich -
im Gefühl der Majorität,
die auf seiner Seite ist."
Johann Wolfgang von Goethemehr lesen ...
immer wieder gepredigt wird;
und zwar nicht von den einzelnen
sondern von der Masse.
In Zeitungen und Enzyklopädien,
auf Schulen und Universitäten -
überall ist der Irrtum obenauf!
Und es ist ihm wohl behaglich -
im Gefühl der Majorität,
die auf seiner Seite ist."
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Expertenstreit um TSH-Grenzwert - Millionen unter falschem Hypothyreose-Verdacht?
02/Februar/2008/08:56 Abgelegt in:Schilddruese
Ab wann ist die Schilddrüse schwach? Um diese Frage tobt ein heftiger Expertenstreit. Der entscheidende Punkt: Wie hoch darf der TSH - Wert sein, Im noch als normal durchzugehen? Bisher gelten 4 mU/l als obere Grenze. Doch neuerdings empfehlen Fachleute, den Cutoff viel tiefer anzusetzen: mehr lesen ...
Erst lernen, dann ruhen - Mittagsschlaf festigt neues Wissen
01/Februar/2008/08:30 Abgelegt in:Hypnose
HAlFA - Ein 90-minütiger Schlaf direkt nach dem Lernen einer Aufgabe hilft, das neue Wissen zu behalten. Diesen Effekt eines ausgedehnten Tages-Nickerchens wiesen Forscher aus Israel nach.
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