"HPV macht Krebs und der Impfstoff verhindert Krebs" - eine Behauptung ohne wissenschaftliche Beweise?

Quelle: Nachrichtendienst-Impfkritik (Hans Tolzin)
"Erst gestern konnte ich im Rahmen einer Werbeveranstaltung mit dem tollen Titel "let's impf" Herrn Prof. Gissmann vom Heidelberger Krebszentrum, der als "Vater" des HPV-Impfstoffs gilt, während der Diskussion einige Fragen stellen." mehr lesen ...

Frauen mit hohem Brustkrebsrisiko

Betroffene sind gesundheitsbewusst und neigen zu alternativen Methoden

Immer mehr Menschen, vor allem Frauen, jüngere und gut situierte, entdecken die Komplementärmedizin für sich. Besonders Krebspatienten setzen oft zusätzlich auf alternative Methoden. Eine US-Studie befasste sich mit der Haltung brustkrebsgefährdeter Frauen bezüglich komplementärer Therapien.
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Sport macht Gefäße geschmeidig

Bonner Ärzte haben Effekt von Kraft- und Ausdauertraining auf Gefäße bestimmt

MÜNCHEN (wst). Die Gefäßdehnbarkeit kann nichtinvasiv mit oszillometrischer Pulswellenanalyse am Oberarm beurteilt werden. Je kleiner der negative Wert des so bestimmten arteriellen Augmentionsindexes (Aix) ist und je höher die Pulswellengeschwindigkeit (PWV), desto steifer die Gefäße.mehr lesen ...

1500 Frauen im Test – Brustkrebs-Gene harmlos?

HAlFA - Frauen mit einer Genmutation, die Brustkrebs fördert, leben oft in ständiger Furcht, manche lassen sich sogar vorsorglich beide Mammae entfernen. Ihnen kann eine israelische Studie mit über 1500 Teilnehmerinnen ein Stück Angst nehmen: Trägerinnen der beiden häufigsten Mutationen BRCA1 bzw. BRCA2 starben in den zehn Jahren nach der Diagnose nicht häufiger an Brustkrebs als Frauen mit Brustkrebs ohne Mutation. Durch BRCA1 ausgelöste Malignome schienen besonders gut auf Chemo anzusprechen, allerdings erreichte der Unterschied keine statistische Signifikanz. (rft)

Gad Rennert et al., N Engl J Med 2007; 357: 115 - 123,
Quelle: MT 12.10.2007mehr lesen ...

"Wer nach außen schaut, träumt. Wer nach innen schaut, erwacht." (C. G. Jung)

Pathologische Ängste und Depressionen sind bei Partnern von Herzpatienten weit verbreitet

Die Lebenspartner von schwer erkrankten Menschen sind psychisch deutlich stärker belastet als bislang angenommen. Diesen Schluss erlaubt eine aktuelle Studie unter der Leitung von Prof. Volker Köllner, Blieskastel. Über den Zeitraum von zwei Jahren untersuchte er 485 Probanden, deren Partner jeweils an Herzrhythmusstörungen litten, bezüglich ihrer Ängstlichkeit und Depressivität. Jeder Fünfte zeigte pathologische Ängste (20,3 %), und über ein Drittel der Probanden litt an Symptomen einer Depression (37 %). Zum Vergleich: Nur 7,5 % der Normalbevölkerung haben pathologische Ängste, 26,1 % sind depressiv. mehr lesen ...

Nahrungsmittel-Allergene in Pharmaka

Die EU-Richtlinie 2003/89/EC hat im Jahr 2003 die Deklarationspflicht für Nahrungsmittelallergene in Lebensmitteln verschärft und damit die Situation für Betroffene verbessert. Nicht von der Richtlinie erfasst werden allerdings Medikamente, obwohl auch diese sehr wohl Nahrungsmittelallergene enthalten können. Quelle: Allergo J 2007; 16mehr lesen ...

DIABETES-PRÄVENTION: Diät und Bewegung auf dem ersten Rang

Bei Patienten mit gestörter Glukosetoleranz sind Lebensstiländerungen mindestens so wirksam wie Medikamente, um die Progression zum TYP-2-Diabetes zu stoppen, ergab eine Metaanalyse von 17 einschlägigen Studien. Das Diabetesrisiko wurde durch Diät und körperliches Training halbiert. Durch orale Antidiabetika wurde es im Vergleich zu unbehandelten Kontrollen um 30% reduziert. BMJ 2007;334:229, Quelle: MMW Nr.8, 22.01.2007mehr lesen ...

Angst vor der OP: Hypnose hilft!

Viele Erwachsene sind vor allem am Morgen vor einer geplanten OP ängstlich und gestresst. Anästhesisten aus den USA haben nun herausgefunden, dass Hypnose gegen diese präoperativen Angstzustände gut hilft.mehr lesen ...

Erwachsene zahlen 900 Euro pro Jahr für die Gesundheit

Durchschnittlich rund 900 Euro gibt jeder Erwachsene pro Jahr für Vorsorgeuntersuchungen, alternative Medizin, Wellness, Sport und gesunde Ernährung aus.mehr lesen ...

Was bringt reduzierter Salzkonsum?

Die amerikanischen Ernährungs-Leitlinien empfehlen einen täglichen Kochsalzverzehr von weniger als 2300 mg Natrium. Eine Korrelation zwischen Salzaufnahme und Mortalität wurde erneut aufgrund der Datenbasis des Second National Health and Nutrition Examination Surveys (NHANES 11) untersucht.

Die Beobachtungsstudie umfasste 7154 Probanden. Im Follow-up von durchschnittlich 13,7 Jahren wurden 1343 Todesfälle registriert, darunter 541 Fälle aufgrund kardiovaskulärer Erkrankungen. Bei einer kochsalzrestriktiven Diät von weniger als 2300 mg Natrium pro Tag ergab sich
ein erhöhtes Risiko (Hazard Ratio) von 1,37 für kardiovaskulär bedingte Todesfälle und von 1,28 für die Gesamtmortalität.
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Angst verhindert Knaben

Das aus Zeiten nach Erdbeben, politischen und sozialen Unruhen sowie wirtschaftlichen Depressionen bekannte Phänomen, wonach in derartigen Zeiten die Rate männlicher Geburten zurückgeht, scheint sich auch in New York nach dem 11. September 2001 wiederholt zu haben. Auf der Basis von mehr als 700 000 Lebendgeburten in NYC zwischen Januar 1996 und Juni 2002 zeigte sich, dass das Geschlechtsverhältnis männlicher zu weiblichen Neugeborener im Januar nach dem Terrorangriff auf den niedrigsten Quotienten in diesem Beobachtungszeitraum fiel.mehr lesen ...

Spirituelles Wohlbefinden bewahrt herzinsuffiziente Patienten vor Depression

Herzinsuffiziente leiden häufig an Depression, wodurch ihre Lebensqualität weiter reduziert und ihre Sterberate erhöht wird. Spiritualität ist eine gute Bewältigungsstrategie für Krebspatienten und verringert deren Depressionen. Ob das auch für Kranke mit kardialer Insuffizienz zutrifft, wurde jetzt in den USA untersucht.
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Alleinleben erhöht das Sterberisiko nach Herzinfarkt

Psychosoziale Faktoren wie sozialer Halt beeinflussen den Verlauf kardiovaskulärer Krankheiten, sind aber schwer zu messen. Ob sie sich unterschiedlich auf die Sterblichkeit von Männern und Frauen nach einem akuten Myokardinfarkt (MI) auswirken, war bislang unklar.

In einer Kohortenstudie untersuchte man, ob es einen Zusammenhang gibt zwischen dem Alleinleben bzw. einer partnerschaftlichen Unterstützung und der Sterberate nach der Entlassung nach einem akuten Myokardinfarkt.
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" Jeder vierte Lehrer ist nicht berufstauglich "

DÜSSELDORF (ddp). Ein Viertel aller Lehrer ist nach Ansicht des Bildungsforschers Klaus Hurrelmann mit dem Job an der Schule überfordert. Etwa die Hälfte der Pädagogen über 50 nähmen nicht an Fortbildungen teil und stünden deshalb nicht auf dem neusten Stand der gesellschaftlichen und technischen Entwicklung, kritisierte Hurrelmann, der Professor für Sozial- und Gesundheitswissenschaften an der Uni Bielefeld ist. "Diese Lehrer verlieren den Kontakt zu ihren Schülern, werden ihnen nicht mehr gerecht und oft nicht mehr ernst genommen", sagt Hurrelmann. Das erzeuge ein Gefühl von Überforderung und Ausgebrannt -Sein. Die Überforderung sei Ursache von außerordentlich vielen Früh-Pensionierungen. Zur Sicherung der Unterrichtstauglichkeit älterer Lehrer forderte Hurrelmann Pflichtfortbildungen.
Quelle: Ärzte Zeitung, 26.09.2007
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Täglich Siesta - so könnten Herzinfarkte verhindert werden

Studie zum Nutzen des kurzen Mittagsschläfchens

ATHEN (mal). Sport und Mittelmeerdiät tun dem Herzen gut. Offenbar aber auch regelmäßige. nicht allzu lange Nickerchen zu Mittag. melden griechische Kollegen: Ab und an eine Siesta könnte vor tödlichen Herzinfarkten schützen.
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Stress, Krankheit oder Immundefekt: Warum hat ein Patient immer wieder Infekte?

Kaum ist ein grippaler Infekt überstanden, kündigt sich schon der nächste an: Gerade in der kalten Jahreszeit leiden Patienten an vermehrter Infektanfälligkeit. Warum macht die Abwehr bei ihnen schlapp? Wie können Sie sich gegen wiederkehrende Infektionen wappnen?

Infektanfälligkeit beschreibt einen Zustand, der unter denselben Umständen häufiger zu Infektionen führt als bei Gesunden, so Prof. Hanns Wolf Baenkler, Erlangen. Wie sich der Infekt manifestiert, und welche Erreger dahinter stecken, ist aber individuell sehr unterschiedlich.

Rezidivierende Infekte treten überwiegend an Grenzflächen auf, also im Respirationstrakt, im Magen-Darm-Trakt oder im Urogenitalsystem. Bei den Betroffenen müssen immer definierte Störungen des Immunsytems diskutiert und durch entsprechende Blutuntersuchungen abgeklärt werden. Tatsächlich besteht aber nur in weniger als 1% der Fälle eine definierte immunologische Erkrankung, so Baenkler.

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Passivrauchen im Mutterleib: Verqualmte Raumluft vergiftet Babys Blut

LEICESTER - Rauchende Eltern muten ihrem Nachwuchs eine deftige Noxe zu: Sie zwingen ihre kleinen Babys nachhaltig zum Mitrauchen, was sich an hohen Cotinin-Konzentrationen in deren Urin nachweisen lässt. So fanden sich bei rund zwölf Wochen alten Säuglingen etwa aufs Fünffache erhöhte Konzentrationen von Cotinin, wenn ein Elternteil rauchte, heißt es in den "Archives of Disease in Childhood Fetal and Neonatal". mehr lesen ...

"Das Krankhafte ...

kann nicht einfach wie ein Fremdkörper beseitigt werden, ohne dass man Gefahr läuft, zugleich etwas Wesentliches, das auch leben sollte, zu zerstören.
Unser Aufgabe besteht nicht darin, es zu vernichten, sondern wir sollten vielmehr das, was wachsen will, hegen und pflegen, bis es schließlich seine Rolle in der Ganzheit der Seele spielen kann."

(C. G. Jung)
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