Kommunikation zwischen Arzt und Patient
20/April/2007/08:02 Abgelegt in:Psyche
Die Kommunikation zwischen Arzt und Patient ist eine der Aufgaben klinisch tätiger Ärzte, die einen Großteil ihrer Arbeit ausmacht. Etwa 150 bis 200.000 Patientengespräche führt ein Arzt im Laufe seines Berufslebens.
Je mehr es dabei zu einem echten Dialog kommt, der Arzt auf Fragen des Patienten eingeht und sich in sein Gegenüber versetzt, desto besser ist auch der Therapieerfolg. Viele Studien haben diesen Zusammenhang gezeigt: Die Diagnosegenauigkeit nimmt zu, Patienten halten sich genauer an Medikamentenverordnungen, unnötige Krankenhauseinweisungen oder zusätzliche Pflegefälle werden vermieden.
Allerdings hapert es in diesem Bereich noch vielfach: Zwar gibt es bei den Ärzten ein gestiegenes Bewußtsein darüber, wie wichtig Arzt-Patient-Kommunikation für den Behandlungsverlauf ist. Zugleich zeigen sich jedoch in der Umsetzung dieser Einsicht noch erhebliche Defizite.
Je mehr es dabei zu einem echten Dialog kommt, der Arzt auf Fragen des Patienten eingeht und sich in sein Gegenüber versetzt, desto besser ist auch der Therapieerfolg. Viele Studien haben diesen Zusammenhang gezeigt: Die Diagnosegenauigkeit nimmt zu, Patienten halten sich genauer an Medikamentenverordnungen, unnötige Krankenhauseinweisungen oder zusätzliche Pflegefälle werden vermieden.
Allerdings hapert es in diesem Bereich noch vielfach: Zwar gibt es bei den Ärzten ein gestiegenes Bewußtsein darüber, wie wichtig Arzt-Patient-Kommunikation für den Behandlungsverlauf ist. Zugleich zeigen sich jedoch in der Umsetzung dieser Einsicht noch erhebliche Defizite.
Ergebnisse einer Befragung im Rahmen einer Doktorarbeit an der Freien Universität Berlin ergaben u.a., dass trotz guter Vorsätze nur sehr wenige Ärzte dem Patienten in fiktiven Gesprächssituationen die Möglichkeit gaben, sein Problem im Zusammenhang darzustellen. Ärzte wollen v.a. das Gespräch mit dem Patienten steuern, die Autonomie des Patienten wird in diesen Gesprächen sehr stark eingeschränkt, so dass dessen Mitarbeit eher bescheiden und reaktiv-passiv ist. Quelle: Forum Gesundheitspolitik