Risikofaktor beruflicher Stress
03/Dezember/2006/08:34 Abgelegt in:Herz
Ein aufreibender 10-Stunden-Arbeitstag, Ärger mit dem Chef, und Unverständnis im privaten Umfeld: Das treibt den Blutdruck in die Höhe, und zwar dauerhaft, wie aktuelle Daten der STARLET-Studie zeigen.
Für die deutsche Studie war bei fast 3500 Berufstätigen über einen Zeitraum von fünf Jahren mehrmals eine ambulante 24-Stunden-Blutdruckmessung durchgeführt worden. Außerdem mussten die Teilnehmer die psychische Belastung durch ihre Arbeit bewerten. Das Ergebnis: Hypertoniker klagten häufiger über Negativ-Stress am Arbeitsplatz. Nahm der Stress über die Jahre zu, stieg nicht nur das Risiko für höhere Blutdruckwerte, sondern auch die Rate an kardiovaskulären Ereignissen (Angina pectoris, Herzinfarkt, Bluthochdruck-Krise). Wenn der Druck im Job nachließ, sanken Blutdruck und Herz-Kreislauf-Risiko. Quelle: Lüder S et al.; Hochdrucklige-Tagung, München, 22.11.2006, MMW Nr. 48, 30.11.2006
Kommentar: Blutdruck gehört zu den Paradebeispielen, an denen gezeigt werden kann, dass eine vegetativ bedingte Erkrankung am besten durch Beseitigung des negativen emotionellen Stresses behandelt wird. Auch sog. ganzheitliche Therapie ist erst dann dauerhaft erfolgreich, wenn es den Betroffenen gelingt, neue Optionen zu ihrer Gesunderhaltung zu praktizieren. Sprechen Sie uns an!
Kommentar: Blutdruck gehört zu den Paradebeispielen, an denen gezeigt werden kann, dass eine vegetativ bedingte Erkrankung am besten durch Beseitigung des negativen emotionellen Stresses behandelt wird. Auch sog. ganzheitliche Therapie ist erst dann dauerhaft erfolgreich, wenn es den Betroffenen gelingt, neue Optionen zu ihrer Gesunderhaltung zu praktizieren. Sprechen Sie uns an!