Scheinakupunktur signifikant besser als Akupunktur
15/April/2008/08:17 Abgelegt in:Schmerzen
Diese Studie dürfte auch die Skeptiker überraschen, die schon immer vermutet hatten, dass die Akupunkturwirkung ein reiner Placeboeffekt ist. Placebo wirkte hier nämlich signifikant besser als das Verum.
Amerikanische Forscher randomisierten 270 Patienten mit Tennisellenbogen oder ähnlichen Schmerzsyndromen im Arm in zwei Gruppen. Die Experimentalgruppe erhielt über vier Wochen achtmal Akupunktur, während die Kontrollgruppe eine Placeboakupunktur mit der sogenannten Streitberger-Nadel erhielt. (Diese Nadel penetriert die Hand nicht, sondern verkürzt sich ähnlich wie ein Teleskop.)
Bei Therapieende waren die Schmerzen in der Placebogruppe signifikant deutlicher reduziert als in der Experimentalgruppe. Dieser Unterschied war nach acht Wochen nicht mehr signifikant.
Amerikanische Forscher randomisierten 270 Patienten mit Tennisellenbogen oder ähnlichen Schmerzsyndromen im Arm in zwei Gruppen. Die Experimentalgruppe erhielt über vier Wochen achtmal Akupunktur, während die Kontrollgruppe eine Placeboakupunktur mit der sogenannten Streitberger-Nadel erhielt. (Diese Nadel penetriert die Hand nicht, sondern verkürzt sich ähnlich wie ein Teleskop.)
Bei Therapieende waren die Schmerzen in der Placebogruppe signifikant deutlicher reduziert als in der Experimentalgruppe. Dieser Unterschied war nach acht Wochen nicht mehr signifikant.
Zerstört der kleine Pieks den ganzen Akupunktureffekt?
KOMMENTAR: Die Akupunktur ist längst nicht so effektiv, wie es uns ihre Anhänger glauben lassen wollen. Dass sie aber weniger wirksam ist als ein validiertes Placebo, ist nur schwer zu begreifen. Wie kann das sein? Die Autoren diskutieren, dass die Nebenwirkungen der Verumakupunktur (z.B. Schmerzen während der Therapie) ihre positiven Therapieeffekte teilweise neutralisiert hat. Etwas anders ausgedrückt heißt das etwa Folgendes:
Die placebo-induzierte Schmerzlinderung, die in beiden Gruppen zu beobachten war, wurde durch die negativen Effekte der Akupunktur teilweise zunichte gemacht. Auf den Punkt gebracht bedeutet das, die Akupunktur hat nicht nur keine spezifische Wirksamkeit, sondern hat zudem negative Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf.
E. ERNST. • R. H. Goldman et al. Acupuncture for treatment of persistent arm pain due to repetitive use: a randomized controlled clinical trial. (Iin. J. Pain. 24 (2008) 211-218, Quelle: MMW Nr. 15/2008 (150.Jg.)
Kommentar: Da rätseln sie wieder, die Wissenschaftler. So lange sie jedoch nicht verstehen, dass bei jedem Menschen ein mit positiven Emotionen besetztes Bild der erfolgreichen Therapie im Gehirn existieren muss, um tatsächlich auch erfolgreich therapieren zu können, werden sie weiter rätseln. Irgendwann werden sie darauf kommen, dass die "wissenschaftliche" Gleichmacherei, die sie in ihren Doppelblind-Studien betreiben, gänzlich ungeeignet ist, um Klarheit zu erzeugen, was beim Einzelnen warum wirksam ist.
KOMMENTAR: Die Akupunktur ist längst nicht so effektiv, wie es uns ihre Anhänger glauben lassen wollen. Dass sie aber weniger wirksam ist als ein validiertes Placebo, ist nur schwer zu begreifen. Wie kann das sein? Die Autoren diskutieren, dass die Nebenwirkungen der Verumakupunktur (z.B. Schmerzen während der Therapie) ihre positiven Therapieeffekte teilweise neutralisiert hat. Etwas anders ausgedrückt heißt das etwa Folgendes:
Die placebo-induzierte Schmerzlinderung, die in beiden Gruppen zu beobachten war, wurde durch die negativen Effekte der Akupunktur teilweise zunichte gemacht. Auf den Punkt gebracht bedeutet das, die Akupunktur hat nicht nur keine spezifische Wirksamkeit, sondern hat zudem negative Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf.
E. ERNST. • R. H. Goldman et al. Acupuncture for treatment of persistent arm pain due to repetitive use: a randomized controlled clinical trial. (Iin. J. Pain. 24 (2008) 211-218, Quelle: MMW Nr. 15/2008 (150.Jg.)
Kommentar: Da rätseln sie wieder, die Wissenschaftler. So lange sie jedoch nicht verstehen, dass bei jedem Menschen ein mit positiven Emotionen besetztes Bild der erfolgreichen Therapie im Gehirn existieren muss, um tatsächlich auch erfolgreich therapieren zu können, werden sie weiter rätseln. Irgendwann werden sie darauf kommen, dass die "wissenschaftliche" Gleichmacherei, die sie in ihren Doppelblind-Studien betreiben, gänzlich ungeeignet ist, um Klarheit zu erzeugen, was beim Einzelnen warum wirksam ist.