1500 Frauen im Test – Brustkrebs-Gene harmlos?

HAlFA - Frauen mit einer Genmutation, die Brustkrebs fördert, leben oft in ständiger Furcht, manche lassen sich sogar vorsorglich beide Mammae entfernen. Ihnen kann eine israelische Studie mit über 1500 Teilnehmerinnen ein Stück Angst nehmen: Trägerinnen der beiden häufigsten Mutationen BRCA1 bzw. BRCA2 starben in den zehn Jahren nach der Diagnose nicht häufiger an Brustkrebs als Frauen mit Brustkrebs ohne Mutation. Durch BRCA1 ausgelöste Malignome schienen besonders gut auf Chemo anzusprechen, allerdings erreichte der Unterschied keine statistische Signifikanz. (rft)

Gad Rennert et al., N Engl J Med 2007; 357: 115 - 123,
Quelle: MT 12.10.2007