Alterserkrankungen

Langlebigkeit

Am „Methusalem-Gen“ liegt es nicht. Wurden die Eltern sehr alt, hat man selbst auch gute Aussichten, ein hohes Lebensalter zu erreichen, heißt es. Eine schwedische Studie hat jetzt aber gezeigt, dass genetische Faktoren bei der Langlebigkeit allenfalls eine untergeordnete Rolle spielen.
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Hungrig ins Bett - Jungbrunnen für den Körper

Abends fasten verlängert das Leben

FRANKFURT - Alt werden wollen alle, aber bloß nicht so aussehen. Kein Wunder, dass der Anti-Aging-Markt boomt. Doch was macht wirklich Sinn, um den Verfall aufzuhalten?
Für den Alterungsprozess sind verschiedene Mechanismen verantwortlich. Zum einen sind da die gefürchteten freien Radikale. Mit den Jahren - zusätzlich gefördert durch Rauchen, Stress oder Alkohol - nehmen sie überhand und töten Zellen. Bis zu einem gewissen Grad können sie durch Antioxidantien wie zum Beispiel die Vitamine A, C und E abgefangen werden. Das heißt aber nicht, dass entsprechende Präparate unbesorgt in hohen Dosen eingenommen werden können, warnte Dr. BERND KLEINE-GUNK, niedergelassener Gynäkologe in Fürth, auf dem Kongress Gynäkologie und Geburtshilfe 2008. Eine Supplementgabe richtet sich nach dem individuellen Bedarf, der durch Messen der oxidativen Belastung ermittelt werden kann.

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Gefühlte Einsamkeit greift den Verstand an

Wie stark beeinflusst das soziale Umfeld die Alzheimer-Demenz?

Menschen um sich herum zu haben, fördert die geistige Gesundheit.

Wer im Alter allein ist, ist geistig unterfordert. Aber nicht nur das Alleinsein an sich ist ein Problem: Schon das Gefühl, einsam zu sein, verdoppelt das Risiko, eine Alzheimer-Demenz zu erleiden.

Wie sehr ein Verlust sozialer Kontakte das Denkvermögen beeinträchtigt, wurde bereits wissenschaftlich untersucht. Dabei bestätigte sich der Verdacht, dass ein krankheitsbedingter Rückgang der Verstandesleistung im Alter - eine Alzheimer-Demenz - um so häufiger auftritt, je mehr der Freundes und Bekanntenkreis schrumpft.
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TIER IM PFLEGEHEIM - Mit dem Kater kommt der Tod

Zunächst ist es doch etwas verblüffend, wenn in einer renommierten Ärztezeitschrift wie dem New England Journal of Medicine ein Artikel mit dem Titel "A day in the life of Oscar the cat" erscheint. Aber natürlich hat die Tiergeschichte einen medizinischen Hintergrund. Oscar, ein zweijähriger Kater, lebt in einem Pflegeheim. Wie ein Chefarzt hält er täglich Visite und inspiziert alle Krankenzimmer. Bei terminal Kranken springt er aufs Bett und schnüffelt. Setzt er anschließend seinen Rundgang fort, ist (noch) alles in Ordnung. mehr lesen ...

ALZHEIMER-RISIKO ERHÖHT - Einsamkeit schadet dem Gehirn

Ältere Menschen, die unter Einsamkeit leiden, haben ein doppelt so hohes Alzheimer-Risiko wie solche, die sich nicht allein fühlen. Wie eine Studie mit 823 älteren Personen ergab, ist dabei besonders die gefühlte Einsamkeit, weniger die tatsächliche soziale Integration von Bedeutung. Das Risiko war umso höher, je stärker das Gefühl der Verlassenheit war. Arch Gen Psychiatry 2007;64:234-40

Quelle: MMW Nr.7/2007
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