Eine curriculare Fabel oder: Das Konzept individueller Unterschiede

Es gab einmal eine Zeit, da hatten die Tiere eine Schule. Das Lernen bestand aus Rennen, Klettern, Fliegen und Schwimmen, und alle Tiere wurden in allen Fächern unterrichtet.
Die Ente war gut im Schwimmen; besser sogar als der Lehrer. Im Fliegen war sie durchschnittlich, aber im Rennen war sie ein besonders hoffnungsloser Fall. Da sie in diesem Fach so schlechte Noten hatte, musste sie nachsitzen und den Schwimm-Unterricht ausfallen lassen, um das Rennen zu üben. Das tat sie so lange, bis sie auch im Schwimmen nur noch durchschnittlich war.
Durchschnittsnoten aber waren akzeptabel, daher machte sich niemand Gedanken darum, außer der Ente.

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Wundermittel im Kopf

So lautete der Titel des Hauptartikels einer Ausgabe des "Spiegel". Über die Wirkung des sog. Placebo (lat. "ich werde gefallen") in der Medizin wird hier geschrieben. Unter anderem wird von einer Studie berichtet, in der Ärzte schwangeren Frauen weisgemacht haben sollen, dass sie ein Mittel erhielten, das ihre Übelkeit unterdrücken sollte. "Die Wirkung war fabelhaft: Die meisten Frauen fühlten sich deutlich besser; ihr Magen beruhigte sich. Was die Frauen nicht wussten: In Wahrheit hatten sie ein Brechmittel erhalten;

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"Nicht die Dinge selbst beunruhigen den Menschen, sondern die Vorstellung von den Dingen"

Dieses Zitat von Epiktet hat auch in der ganzheitlichen Betrachtungsweise von Krankheiten eine erhebliche Bedeutung. Schon ihm war klar, dass die Menschen nicht an den Dingen oder Umständen ihres Lebens leiden, sondern vielmehr an den Bedeutungen, die sie den Ereignissen beimessen. Mit anderen Worten: Menschen leiden, weil sie die Dinge so sehen, wie sie sie sehen, weil sie "gelernt" haben, die Dinge so zu sehen.

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"Wir sehen nur, was wir für möglich halten."

"Wir nehmen etwas wahr, nachdem es im Spiegel des Gedächtnisses reflektiert wurde."

"Positives Denken ist somit nur Verschleierung unseres negativen Denkens.Positives Denken bedeutet, dass man mit einem bisschen positivem Denken die ganze Masse negativen Denkens überdeckt."

"Wenn man an Dinge denkt, macht man die Realität konkreter als sie ist und deswegen hängen wir in einer festgelegten Realität fest."

Quelle: Zitate aus dem Film "What the Bleep do we know?"
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Auch Hirnareale älterer Menschen wachsen noch

HAMBURG (eb). Auch mit 60 Jahren können bestimmte Hirnregionen bei Menschen noch wachsen, wenn sie für neue Aufgabe benötigt werden. Das hat jetzt eine Studie von Wissenschaftlern der Unikliniken Hamburg-Eppendorf (UKE) und Jena ergeben, in der ältere Probanden Jonglieren lernten. mehr lesen ...

Das Gehirn ist auch im Alter plastisch

Was Hänschen nicht lernt - kann Hans immer noch lernen.

Bei jungen Gesunden ist das Lernen mit einer kurzzeitigen, selektiven Zunahme von Neuronen des Gehirns verbunden. Es ist nicht klar, ob und in welchem Ausmaß das Gehirn mit 60 Jahren noch zu einer solchen strukturellen Plastizität fähig ist.

Am Uniklinikum Eppendorf der Universität Hamburg wurden gesunde Senioren angehalten, das klassische Jonglieren mit einer 3-Ball-Kaskade zu erlernen. 44 gesunde Probanden (24 Frauen und 20 Männer) zwischen 50 und 67 (mittleres Alter 59,1) Jahren lernten über drei Monate jonglieren.Die Gehirne der Probanden wurden mittels Kernspintomografie untersucht, und zwar vor und nach dem dreimonatigen Training sowie nach einer dreimonatigen Trainingspause.
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Mit Tagträumen aus dem Koma

NIZZA - Tagträume als Weg zurück ins Bewusstsein? Forscher der Universität Lüttich ermittelten im Hirn-Scan, welche zerebralen Strukturen in den Traumphasen arbeiten. Die Aktivität hängt vom Schweregrad der Hirnverletzung ab, aber selbst im Koma schafft das Netzwerk noch 65 %. mehr lesen ...

Placebo wirkt bei Männern anders als bei Frauen

TÜBINGEN (eb). Placebo- und Nocebo-Effekte entstehen bei Frauen und Männern auf unterschiedliche Weise. Frauen lassen sich eher von ihren Erfahrungen leiten, Männer sind dagegen für Suggestionen empfindlicher. mehr lesen ...

Was wird hier eigentlich behandelt?

Kann eine Fußmassage Rückenschmerzen lindern? In England wurde diese Frage wissenschaftlich überprüft.

Forscher aus Liverpool randomisierten 243 Patienten mit chronischen Rückenschmerzen in drei Gruppen. Gruppe A erhielt zusätzlich zur Standardbehandlung durch den Hausarzt eine Reflexzonenmassage der Fußsohlen. Gruppe B wurde mit einer Entspannungstherapie behandelt, und Gruppe C erhielt lediglich die hausärztliche Fürsorge.
Sowohl bei Therapieende als auch sechs Monate danach zeigten sich keine signifikanten Gruppendifferenzen bezüglich des Schmerzens oder der Funktion, die beiden primären Endpunkte der Studie. Die Autoren ziehen daraus den Schluss, dass die additive Reflexzonentherapie bei chronischen Rückenschmerzen nicht wirksam sei.
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Erst lernen, dann ruhen - Mittagsschlaf festigt neues Wissen

HAlFA - Ein 90-minütiger Schlaf direkt nach dem Lernen einer Aufgabe hilft, das neue Wissen zu behalten. Diesen Effekt eines ausgedehnten Tages-Nickerchens wiesen Forscher aus Israel nach.
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"Wer nur den Hammer kennt, für den ist jedes Problem ein Nagel"

(Verfasser unbekannt)mehr lesen ...

"Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt."

Blaise Pascal, 1623 -1662, französischer Mathematiker, Physiker, Literat und Philosoph
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Hypnose beschleunigt Magenentleerung

Elf gesunde Probanden und 15 Patienten mit funktioneller Dyspepsie wurden in eine italienische Studie eingeschlossen. Mittels Ultraschall wurde die Magenentleerung dargestellt.
Die Probanden erhielten nach einer Testmahlzeit entweder Cisaprid oder eine 90-minütige Hypnose-Sitzung.
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Trance in Bali

Als Margaret Mead, Jane Belo und Gregory Bateson 1937 nach Bali gingen, geschah dies, um Selbsthypnose in der balinesischen Kultur zu studieren. Dort kann es zum Beispiel geschehen, dass ein Balinese zum Markt geht und auf dem Weg dorthin in eine tiefe Trance gerät, die Einkäufe erledigt, umkehrt und auf dem Nachhauseweg aus der Trance erwacht - oder in der Trance bleibt und einen Nachbarn besucht, der nicht in Trance ist, während er selbst darin verharrt. Selbsthypnose ist Teil des täglichen Lebens. Mead, Bateson und Belo untersuchten ihr Verhalten und brachten mir Filme für eine Untersuchung mit.
Dr. Mead wollte wissen, ob eine Trance in Bali dasselbe ist wie eine "westliche" Trance.
Lucy, eine Studentin, führte nun Bewegungen zur Körperorientierung aus, wie die Balinesen es tun, legte ihre Handflächen aufeinander, versuchte, auf den Zehen zu stehen und sich neu mit ihrem Körper bekannt zu machen. Das ist charakteristisch für eine Trance.
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Wussten Sie schon ...

, dass Ihre Augen an dem Bild, was in Ihrem Gehirn entsteht, wenn Sie einen Gegenstand wie zum Beispiel einen Kugelschreiber betrachten, lediglich zu 10% beteiligt sind?mehr lesen ...

Hirn beim Verdrängen beobachtet

Gibt es Verdrängung, das Wegschieben unangenehmer Erinnerungen? Seit mehr als 100 Jahren streiten die Gelehrten darüber. Mit einem Blick ins Hirn wollen Psychologen nun den nötigen Mechanismus nachgewiesen haben - und halten ihn gar für überlebenswichtig.

"Verdrängung", das ist ein psychologischer Kampfbegriff. Seit Sigmund Freud vor mehr als 100 Jahren zum ersten Mal die These aufstellte, dass wir Dinge aus unserem Bewusstsein schieben können, die dann im Untergrund lauern und womöglich in anderer Form wieder an die Oberfläche kriechen, streiten die Gelehrten: Geht das wirklich, Erinnerungen zu verdrängen?
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Die Macht der inneren Bilder

"Seit dem großen Aufbruch aus dem Mittelalter ist es der Menschheit innerhalb weniger Generationen gelungen, fast überall auf der Erde, ja selbst auf dem Mond und in den fernsten Galaxien so viel Licht zu machen, dass die Bilder immer deutlicher erkennbar wurden, die unsere äußere Welt ausmachen. Aber in der anderen Welt, in der Welt unserer inneren Bilder, kennen wir uns nach wie vor nicht aus. Es scheint sogar so, als sei es, je greller wir die äußere Welt beleuchtet haben, genau dort immer dunkler geworden. Wer allzu lange in stockdunkler Finsternis herumtappt, stößt nicht nur alles Mögliche um. Es vergeht ihm auch allzu leicht der Mut, sich jemals dort zurechtzufinden."
(Prof. Gerald Hüther, Neurobiologe, "Hirnforscher" aus seinem gleichnamigen Buch)
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Angst vor der OP: Hypnose hilft!

Viele Erwachsene sind vor allem am Morgen vor einer geplanten OP ängstlich und gestresst. Anästhesisten aus den USA haben nun herausgefunden, dass Hypnose gegen diese präoperativen Angstzustände gut hilft.mehr lesen ...

Krankheits-"Unterdrückung" durch alternative Heilverfahren?

DAS IST MÖGLICH!! Diese Unterdrückung ist zwar meist frei von unerwünschten Arzneiwirkungen, jedoch kann ebenso eine Symptomverschiebung oder ein Rückfall entstehen.

Gestern traf ich einen Mann, der mir sagte, dass er vor kurzem das Rauchen eingestellt habe.
Er hatte als Kettenraucher einen großen werbewirksamen Artikel in einer örtlichen Zeitung über eine Hypnosepraxis gelesen und war dort in wenigen Sitzungen schnell symptomfrei geworden.
Mit Bedauern stellte er jedoch fest, dass er
nicht den erhofften befreienden Schub an Energie, mehr Luft und körperlicher Leistungsfähigkeit erleben konnte.
Stattdessen hatte er in kurzer Zeit 6 kg Körpergewicht zugenommen, was unter Berücksichtigung seiner anderen Risikofaktoren (Stresspersönlichkeit vom Typ A, arterieller Bluthochdruck und Körperfettprofil vom "Apfel"-Typ) keine Verbesserung seiner gesundheitlichen Situation bedeuten kann.
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Rauchen verdoppelt das Risiko für Makuladegeneration

Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist die Hauptursache von schwerer Sehbehinderung und Erblindung älterer Menschen in westlichen Ländern. In der AMD-Zwillingsstudie wurden jetzt beeinflussbare Risiko- und Schutzfaktoren ermitteltmehr lesen ...

Sarah Connor hat es geschafft - warum nicht Sie auch?

Sarah Connor hat das Rauchen aufgegeben - nicht einfach so - sondern mit professioneller Hilfe: mit Hypnose.mehr lesen ...

"Das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit Deiner Gedanken ab." (Marc Aurel)

Haben Sie schon einmal auch nur einen Teil der Gedanken registriert, die im Laufe des Tages durch Ihren Kopf ziehen? Vieles von dem, was Sie über die Dinge und Ihre Mitmenschen denken, sagt mehr über Sie selbst aus, als Sie glauben. Die scheinbaren Bestätigungen, die Ihnen das Leben liefert, sind im Grunde nur Abbilder dessen, was Sie sowieso schon zu wissen meinen.mehr lesen ...

"Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken." Galileo Galilei

... so ist es auch mit der Gesundheit. Die schnellsten und besten Ergebnisse erzielen Menschen beim Gesundwerden, wenn sie erkennen, wo ihre ungenutzten Ressourcen zu finden sind, welche ungenutzten Möglichkeiten ihnen innewohnen und welche unbewussten Widerstände es zu überwinden gilt.mehr lesen ...

"Wundermittel im Kopf"

So lautet der Titel des Hauptartikels der letzten Ausgabe des "Spiegel". Über die Wirkung des sog. Placebo (lat. "ich werde gefallen") in der Medizin wird hier geschrieben. Unter anderem wird von einer Studie berichtet, in der Ärzte schwangeren Frauen weisgemacht haben sollen, dass sie ein Mittel erhielten, das ihre Übelkeit unterdrücken sollte. "Die Wirkung war fabelhaft: Die meisten Frauen fühlten sich deutlich besser; ihr Magen beruhigte sich. Was die Frauen nicht wussten: In Wahrheit hatten sie ein Brechmittel erhalten;mehr lesen ...

Was ist das "Unbewusste"?

Computerexperten aus dem Silicon Valley in Kalifornien rechneten im Jahre 1986 folgendes aus: Wenn man nach einen nach damaligen Gesichtspunkten kleinstmöglichen Computer bauen würde, der alle Funktionen des Unbewussten durchführen könnte (Kontrolle der Atmung, des Herzschlages, der Verdauung, Erinnerung aller Ereignisse, etc.), dann wäre dieser Computer so groß wie ein 100stöckiges Gebäude, das die Fläche des Bundesstaates Texas abdeckte. Quelle: Lehrbuch der Psychokinesiologie, Dr. med. Dietrich Klinghardt, INK
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Auf der Zauberwiese

In dir blüht
Der Traum eines Engels.
Leicht und klar
Erreicht seine Stimme
Den Kern der Zellen
Und zart kann
Sein Kuss
Dich berühren.

In dir spielt
Eine Waldfee
Mit singenden Bäumen
Sie tanzen mit ihr
Im Wind
Auf dem Spiegelsee.

In der Mitte
Deiner Stille reift
Die Frucht
Einer Tropennnacht.


Geheimnisvoll.


Dort, wo die Leere
Ihre Form erträumt.


Ulrike Schöne, 2005


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"Nicht die Dinge selbst beunruhigen den Menschen, sondern die Vorstellung von den Dingen"

Dieses Zitat von Epiktet hat auch in der ganzheitlichen Betrachtungsweise von Krankheiten eine erhebliche Bedeutung. Schon ihm war klar, dass die Menschen nicht an den Dingen oder Umständen ihres Lebens leiden, sondern vielmehr an den Bedeutungen, die sie den Ereignissen beimessen. Mit anderen Worten: Menschen leiden, weil sie die Dinge so sehen, wie sie sie sehen.mehr lesen ...

Die Aufgabe des Behandlers in der Hypnose

Die Aufgabe des Therapeuten ist es, das Individuum zu seinem eigenen "eigentlichen Weg" zurückzubringen - dieser Meinung ist auch Milton Erickson gewesen, der beeindruckendste Hypnotherapeut unserer Zeit.

In diesem Zusammenhang erzählte er die Geschichte von einem Pferd, das sich auf den Hof seiner Familie verirrte, als er ein junger Mann war.
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Boshaftes Vergnügen

Eine Frau um die Dreißig kam zu mir und sagte: „Ich vermute, Sie wollen mich nicht behandeln.“ Ich sagte: „Das ist Ihr Vermutung, wollen Sie meine hören?“
Sie sagte: „Ich verdiene Ihre Aufmerksamkeit nicht. Als ich sechs Jahre alt war, wurde ich von meinem Vater sexuell missbraucht, und von meinem sechsten bis zu meinem siebzehnten Lebensjahr hat er mich regelmäßig mehrfach in der Woche sexuell missbraucht. Jedes Mal, wenn er es machte, befand ich mich in einem Zustand absoluter Furcht. Ich war starr vor Entsetzen. Ich fühlte mich schmutzig und minderwertig, unterlegen und beschämt.
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Wirkungslos und schädlich

Nikotinersatztherapien gelten als unersetzliche Hilfe beim Ausstieg aus der Sucht - eine Ansicht, die Wiener Forscher in einer neuen Studie widerlegen konnten: Langzeitstudien konnten keine überzeugenden und messbaren Erfolge zeigen. Kaugummi, Pflaster und Co. können sogar schädlich sein.mehr lesen ...

Frosch und Skorpion

Ein Skorpion trifft am Ufer eines Flusses einen Frosch.
"Lieber Frosch, nimmst du mich auf deinem Rücken mit ans andere Ufer?", fragt der Skorpion.
"Ich bin doch nicht lebensmüde. Wenn wir auf dem Wasser sind, dann stichst du mich und dann sterbe ich", antwortet der Frosch.
"Nein, wenn ich dich steche, dann gehe ich doch auch unter und sterbe", sagte der Skorpion.
"Das leuchtet mir ein. Steig auf meinen Rücken", sagt der Frosch.
Kaum sind sie ein paar Meter geschwommen, verspürt der Frosch einen stechenden Schmerz.
"Verdammt, jetzt hast du mich ja doch gestochen. Jetzt sterben wir beide", sagt der Frosch.
"Ich weiß. Tut mir leid, aber ich bin ein Skorpion, und Skorpione stechen nun mal", antwortet der Skorpion.
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Flohzirkus?

Wissen Sie, wie man Flöhe trainiert? Ganz einfach. Flöhe haben die Angewohnheit, bis zu einem halben Meter in die Luft zu springen. Wenn wir sie dazu bringen wollen, nur noch 10 Zentimeter in die Höhe zu springen, dann müssen wir sie nur in ein etwa 10 Zentimeter hohes Gefäß setzen und dieses mit einem Deckel verschließen. Nun machen die Flöhe eine sehr schmerzliche Erfahrung: Sie springen in die Höhe und stoßen sich permanent den Kopf. Und da Flöhe keine Masochisten sind, springen Sie irgendwann nur noch bis kurz unter den Deckel. Jetzt kann man den Deckel abnehmen und sie werden nicht herausspringen. Sie haben gelernt, nur noch bis zu einer bestimmten Höhe zu springen und obwohl sie höher springen könnten, tun sie es nicht.

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Lebensweisheiten eines Maurers

Lebensweisheit eines Maurers

Vor vielen Jahrhunderten,
als man noch große Kirchen und Kathedralen erbaute,
fragte ein Passant einen Maurer, der an einer neuen Kathedrale arbeitete, was er da tue.
"Sehen Sie doch. Ich maure", sagte dieser mürrisch.
Ein anderer Maurer antwortete stolz: "Ich baue eine Kathedrale".

Die darin enthaltene Lebensweisheit:
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Adler und Henne ...

Einst sah eine Henne hoch über sich einen Adler. Sie bewunderte den
großen mächtigen Vogel, wie scheinbar mühelos er seine Bahnen zog, und
er erschien ihr wahrhaft als der Herrscher der Lüfte und als König unter
allen Vögeln. Sehnsuchtsvoll schaute sie zu ihm hinauf. Und war es ihr
auch nicht möglich, selbst einmal so elegant durch die Luft zu schweben,
so träumte sie doch, sich mit ihm zu verbinden, so dass sie ein wenig
von seinem Glanz abbekäme und sie in seinem Licht zu leuchten begänne.
Ja sie entflammte in Liebe zu diesem schönen Vogel und versuchte, ihn
auf sich aufmerksam zu machen.
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Symptome als Zugang zu unserem Kern

Arnold Mindell weist in seinem Buch “Quantengeist und Heilung.” auf die Bedeutung von Symptomen für die Erweiterung unseres Bewusstseins hin.
Er schreibt: Wenn Sie an Ihren Symptomen arbeiten, versuchen Sie nicht, sie bloß zu heilen. Richten Sie den Fokus darauf, etwas über ihre unbekannten inneren Bereiche zu erfahren und Ihr Bewusstsein zu schulen. Experimentieren Sie damit, Ihr Bewusstsein auf verschiedene Weisen zu gebrauchen.
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