Frust, Stress, Angst - Ärzte werden mürbe

Burnout und Angst vor Kunstfehlern bei Niedergelassenen, Fluchtgedanken bei den Klinikärzten

BERLIN. Ärzte in Klinik und Praxis klagen über ihre schlechten Arbeitsbedingungen. Mehr als 60 Prozent der niedergelassenen Ärzte fürchten sich, auch als Folge von Stress Kunstfehler zu machen, jeder zweite Klinikarzt erwägt, seine Tätigkeit wegen Überlastung aufzugeben.

Das sind Ergebnisse von Befragungen, die der NAV-Virchowbund und der Marburger Bund jetzt veröffentlicht haben.

Die niedergelassenen Ärzte arbeiten im Schnitt täglich fast elf Stunden am Tag; sie leiden darunter, dass sie weniger als zwölf Minuten Zeit für ihre Patienten haben. 60 Prozent der Ärzte fühlen sich am Ende eines ,Arbeitstages "völlig erledigt" .
mehr lesen ...

Patienten orientieren sich um: Weg vom Payer hin zum Player, sie legen Wert auf Fürsorge und Empathie

In Zeiten wachsenden Wettbewerbs im Gesundheitswesen rücken die Patienten mit ihren Bedürfnissen und Wünschen zunehmend in den Mittelpunkt des Klinik- und Praxisalltages. Dabei ist das Bild des passiven und im wörtlichen Sinne erduldenden Kranken der Idealvorstellung eines aktiven und autonomen Nutzers der gesundheitlichen Versorgung gewichen. Patienten wollen bei der Auswahl von Ärzten und Krankenhäusern mitreden und entscheiden. Folglich steht die Partizipation des Patienten am Versorgungsgeschehen im Mittelpunkt des Interesses. Quelle: Bertelsmann-Stiftungmehr lesen ...

Deutsche befürchten Pflegebedürftigkeit

BAIERBRUNN (dpa). Ein Großteil der Deutschen fürchtet sich vor einer möglichen Pflegebedürftigkeit im Alter. Bei einer Studie im Auftrag der "Apotheken Umschau" hatten 72% der über 200 Befragten Angst davor, als Pflegefall völlig auf die Hilfe fremder Menschen angewiesen zu sein.
mehr lesen ...