Wirtschaft
Die Ärzte sparen, doch der Arzneibedarf nimmt zu
05/Januar/2009/07:16
Verordnungsanalyse zeigt, warum die Medikamentenausgaben der Kassen steigen
BERLIN - Die GKV-Arzneiausgaben stiegen 2006 nur um nominal 2 %, wobei der zunehmende Arzneiverbrauch nahezu vollständig durch Arzneipreissenkungen und preisgünstigere ärztliche Verordnungen kompensiert wurde. Das Bild der Arzneiversorgung 2006 schlüsselt das Berliner IGES-Institut im "Arzneimittel-Atlas" wie folgt auf:
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BERLIN - Die GKV-Arzneiausgaben stiegen 2006 nur um nominal 2 %, wobei der zunehmende Arzneiverbrauch nahezu vollständig durch Arzneipreissenkungen und preisgünstigere ärztliche Verordnungen kompensiert wurde. Das Bild der Arzneiversorgung 2006 schlüsselt das Berliner IGES-Institut im "Arzneimittel-Atlas" wie folgt auf:
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Schülerinnen entlarven Vitaminlüge
27/November/2008/08:14
Peinlich: In einem Vitamingetränk mit angeblich sehr hohem Vitamin-C-Gehalt fanden neuseeländische Schülerinnen kaum eine Spur von Vitamin C.
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Erkennbare Tendenzen der Volkskrankheiten
12/September/2008/08:14
Die Zunahme der Volkskrankheiten ist erschreckend. Eine damit verbundene Kostenexplosion - insbesondere im Hinblick auf Multimorbidität - ist zu erwarten. Allein in Europa schätzt man diese auf circa 105 Milliarden Euro direkte Kosten und circa 64 Milliarden Euro indirekte Kosten. Im europäischen Vergleich nimmt Deutschland beim Verhältnis der Pro-Kopf-Ausgaben im Verhältnis zum Bruttosozialprodukt in Europa eine Spitzenposition ein [J. Real et al., European Heart Journal 27 (2006), 1610-1619]. mehr lesen ...
Früher in Rente: Psyche ist immer öfter der Grund
15/August/2008/22:19
FRANKFURT/MAIN (ras). Über 4200 Frührentner sind in Hessen im vergangenen Jahr wegen psychischer Erkrankungen vorzeitig aus dem Arbeitsleben ausgeschieden. Dies entspricht einem Anteil von mehr als 37 Prozent der 11381 Frührentner im Land.mehr lesen ...
"Trau nicht allein den Journals!" - Wie selbst wüste Vorurteile der Arzneimittelinformation noch übertroffen werden
12/Februar/2008/08:07
So jedenfalls lässt sich das zusammenfassen, was der Psychiater Erick Turner und Mitarbeiter der Oregon Health & Science University in Portland im US-Staat Oregon herausbekamen, als sie eine Reihe von in Fachzeitschriften publizierten Aufsätzen über Studien zur Wirksamkeit von Antidepressiva mit den internen und umfassenderen Unterlagen der US-amerikanischen Arzneimittelzulassungsbehörde "Federal Drug Administration (FDA)" über Antidepressiva-Studien verglichen.
Dies ist in den USA durch den "Freedom of Information Act" möglich, der staatliche Behörden verpflichtet, interne Akten offenzulegen. Dabei handelte es sich um alle FDA-Unterlagen zu 12 Antidepressiva, deren Zulassung Hersteller zwischen 1974 und 2004 beantragt hatten.
Beim Vergleich ergaben sich was Anzahl und Wirkungsaussage anlangt erhebliche Abweichungen zwischen den Fachzeitschriftenpublikationen und den insgesamt in den Zulassungsakten von den Herstellern eingereichten und gesammelten Studien:
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Dies ist in den USA durch den "Freedom of Information Act" möglich, der staatliche Behörden verpflichtet, interne Akten offenzulegen. Dabei handelte es sich um alle FDA-Unterlagen zu 12 Antidepressiva, deren Zulassung Hersteller zwischen 1974 und 2004 beantragt hatten.
Beim Vergleich ergaben sich was Anzahl und Wirkungsaussage anlangt erhebliche Abweichungen zwischen den Fachzeitschriftenpublikationen und den insgesamt in den Zulassungsakten von den Herstellern eingereichten und gesammelten Studien:
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Erwachsene zahlen 900 Euro pro Jahr für die Gesundheit
10/Oktober/2007/09:35
Durchschnittlich rund 900 Euro gibt jeder Erwachsene pro Jahr für Vorsorgeuntersuchungen, alternative Medizin, Wellness, Sport und gesunde Ernährung aus.mehr lesen ...
Patienten sind bereit, bei schweren Erkrankungen viel Geld auszugeben
24/September/2007/08:39
Umfrage: Selbstzahlermedikamente sind den meisten bis zu 100 Euro monatlich wert
FELLBACH (maw). Viele Erwachsene sind bereit, bei schweren Erkrankungen wie zum Beispiel Krebs für Medikamente selbst tief in die Tasche zu greifen.
Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts tns healthcare. Auftraggeber war die biosyn Arzneimittel GmbH. Bei der Behandlung von Patienten mit schweren Erkrankungen müssen die Betroffenen teilweise mit unerwünschten Arzneimittelwirkungen rechnen, die ihr Wohlbefinden und die Lebensqualität stark beeinträchtigen.
Um diese unerwünschten Arzneimittelwirkungen zu lindern, würde die Mehrheit der Bevölkerung Medikamente, die die Haupttherapie verträglicher machen, die aber oft von der GKV nicht erstattet werden, auch auf eigene Rechnung kaufen.mehr lesen ...
FELLBACH (maw). Viele Erwachsene sind bereit, bei schweren Erkrankungen wie zum Beispiel Krebs für Medikamente selbst tief in die Tasche zu greifen.
Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts tns healthcare. Auftraggeber war die biosyn Arzneimittel GmbH. Bei der Behandlung von Patienten mit schweren Erkrankungen müssen die Betroffenen teilweise mit unerwünschten Arzneimittelwirkungen rechnen, die ihr Wohlbefinden und die Lebensqualität stark beeinträchtigen.
Um diese unerwünschten Arzneimittelwirkungen zu lindern, würde die Mehrheit der Bevölkerung Medikamente, die die Haupttherapie verträglicher machen, die aber oft von der GKV nicht erstattet werden, auch auf eigene Rechnung kaufen.mehr lesen ...
GESUNDHEITSWIRTSCHAFT - Verbindung von Schul- und Alternativmedizin spart Geld
08/September/2007/17:44
"Die Integration von komplementär- und alternativmedizinischen Verfahren in das konventionelle Medizinsystem bewirkt Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen", lautet eine der insgesamt zwölf Thesen zur 3. Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft in Rostock/Warnemünde. Die Konferenz befasste sich mit der zunehmenden Bedeutung der Alternativmedizin als Wirtschaftsfaktor bei Medical Wellness und Gesundheitstourismus, Prävention und Rehabilitation.mehr lesen ...
800 Millionen Euro für die pharmazeutische Forschung
28/Juli/2007/08:24
800 Millionen Euro will die Bundesregierung bis 2011 einsetzen, damit sich die pharmazeutische Forschung in Deutschland besser organisiert. Innovationen kommen nämlich längst nicht mehr führend aus Deutschland, sondern aus den USA, Großbritannien und England. Nur 6 von 140 neuen zugelassenen Wirkstoffen seien im Jahre 2005 von deutschen Unternehmen auf den Markt gekommen.mehr lesen ...
Trotz Krankheit zur Arbeit
26/Juli/2007/09:21
UMFRAGE: JEDER DRITTE HÖRT NICHT AUF SEINEN ARZT
GÜTERSLOH (akr). Jeder dritte Erwerbstätige ist in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal gegen den Rat seines Arztes zur Arbeit gegangen. Das geht aus der aktuellen Befragung des Gesundheitsmonitors der Bertelsmann Stiftung hervor. Danach sind 71 Prozent der Beschäftigten zur Arbeit erschienen, obwohl sie sich richtig krank fühlten.
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GÜTERSLOH (akr). Jeder dritte Erwerbstätige ist in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal gegen den Rat seines Arztes zur Arbeit gegangen. Das geht aus der aktuellen Befragung des Gesundheitsmonitors der Bertelsmann Stiftung hervor. Danach sind 71 Prozent der Beschäftigten zur Arbeit erschienen, obwohl sie sich richtig krank fühlten.
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Terminabsagen ist Patientenpflicht
30/April/2007/08:08
Neben seinen Rechten hat jeder Patient auch Pflichten. dazu gehört beispielsweise Termine beim Arzt, Zahnarzt, Physiotherapeuten oder Psychotherapeuten rechtzeitig abzusagen, wenn sie nicht wahrgenommen werden können.
Dies gilt insbesondere dann, wenn der Therapeut den Termin für einen Patienten freigehalten hat und ihn nicht mit einem anderen Patienten besetzen kann. Dies ist etwa der Fall, wenn es sich um eine Sitzung beim Psychotherapeuten handelt oder um einen mehrstündigen Eingriff beim Zahnarzt.
Anderenfalls können die Ärzte ihren Patienten die so genannten Ausfallkosten in Rechnung stellen. mehr lesen ...
Dies gilt insbesondere dann, wenn der Therapeut den Termin für einen Patienten freigehalten hat und ihn nicht mit einem anderen Patienten besetzen kann. Dies ist etwa der Fall, wenn es sich um eine Sitzung beim Psychotherapeuten handelt oder um einen mehrstündigen Eingriff beim Zahnarzt.
Anderenfalls können die Ärzte ihren Patienten die so genannten Ausfallkosten in Rechnung stellen. mehr lesen ...
Nicht eingenommene Medikamente: Milliardenausgaben im Gesundheitswesen
08/April/2007/20:31
(...) Patienten mit chronischen Erkrankungen, denen dauerhaft oder zumindest für einen längeren Zeitraum Medikamente verschrieben wurden, nehmen diese Medikamente nach einiger Zeit nicht mehr ein, und zwar ohne ärztliche Rücksprache. mehr lesen ...
Medizin für Alte wird immer teurer
18/März/2007/17:14
BERLIN (eb). Medizin für Menschen im höheren Alter ist in den vergangenen 10 Jahren - auch dank technischen Fortschritts - deutlich teurer geworden. Zumindest in der privaten Krankenversicherung ist das gesichert, wie eine Studie des Wissenschaftlichen Instituts der PKV bestätigt. Die Hoffnung auf langes und gesundes Altern ist trügerisch. Quelle: Ärzte Zeitung
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Wir sind unbestechlich! Unser Essen zahlen wir selber!
07/März/2007/07:51
"Mein Essen zahle ich selbst!" - Eine Aussage, die für Ärzte und Ärztinnen alles andere als selbstverständlich ist. Pharmareferent/innen werben in Praxen für ihre Produkte, bezahlen Essen auf Fortbildungen von Ärzten und Ärztinnen, laden zu Vorträgen in große Hotels ein oder bezahlen Reisen in Urlaubsdomizile. mehr lesen ...
"Ich habe Menschen bestochen"
13/Februar/2007/07:12
John Rengen hat über dreißig Jahre für die "Globalplayer" in der Pharmabranche gearbeitet. Jetzt packt er aus und gibt einen Einblick in die schmutzige Trickkiste der Pharmaindustrie. Korruption, Bestechung und das Verschwindenlassen von unerwünschten Studienergebnissen gehören zum Geschäft.
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Pharmafirmen trotz Trickserei weiter beliebt bei Ärzten
09/Februar/2007/08:18
Einem Bericht des ARD-magazins "Report" zufolge umgehen 14 Pharmafirmen den im vergangenen Jahr eingeführten Zwangsrabatt auf Generika.mehr lesen ...
Klimawandel
04/Februar/2007/23:04
Berlin/Paris (ddp). IDer am Freitag veröffentlichte Klimabericht der UNO belegt einen rasant fortschreitenden Klimawandel. Den Angaben des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) zufolge gibt es keinen Zweifel an einer globalen Erwärmung. Der Anstieg der Temperaturen sei menschengemacht und setze sich mit steigendem Tempo fort, sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) am Freitag in Berlin anlässlich der Vorstellung des Reports in in Paris.
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Sie haben demonstriert in Göttingen ...
01/Februar/2007/06:46
GÖTTINGEN - Demonstrationsaufruf durch die Gewerkschaften auf dem Marktplatz u.a. gegen die geplante Verlängerung der Gesamtarbeitszeit. Macht das Sinn?
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"Viele Menschen benutzen das Geld, das sie nicht haben,
31/Dezember/2006/07:09
für den Einkauf von Dingen, die sie nicht brauchen, um damit den Leuten zu imponieren, die sie nicht mögen." Walter Slezak; 1902-1983, US-amerikanischer Schauspieler, Sänger und Schriftsteller
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Arzneireport kritisiert Milliardenverschwendung
02/Dezember/2006/07:34
"Mit dem Verschreiben immer neuer Medikamente ohne Zusatznutzen verschwenden Deutschlands Ärzte laut Arzneiverordnungs- Report Milliarden zu Lasten der Beitragszahler. Im Jahr 2005 hätten 3,5 Milliarden Euro gespart werden können, berichteten die Autoren der diesjährigen Studie am in Berlin. (...)
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Rente erst mit 75 Jahren zukünftig?
09/November/2006/06:29
Deutschland schrumpft und vergreist: Bevölkerungsschwund, Geburtenrückgang, ansteigende Lebenserwartung, Umkehr der Bevölkerungspyramide, demographischer Wandel, kurz: die Menschen in Deutschland werden immer älter, sterben immer später, jedoch werden immer weniger Menschen geboren, der "Nachschub" stagniert und ist rückläufig. Walter Rademacher, Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes präsentierte die Zahlen. Wollte man den Altersquotienten - das Verhältnis von Rentnern zu 20-65jährigen Menschen - halten, müsste man rein rechnerisch im Jahre 2050 das Renteneintrittsalter auf das 74.-75. Lebensjahr anheben.
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Für mehr Geld gibt's nicht mehr Gesundheit!
08/November/2006/07:09
Obwohl die USA pro Kopf mehr als doppelt so viel Geld für das Gesundheitswesen aufwenden als Großbritannien, ist der Gesundheitszustand der Bevölkerung eher schlechter.
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Bei uns sitzen auch Sie in der ersten Reihe
04/November/2006/08:39
Ärzte bestreiten die Bevorzugung von Privatpatienten in ihren Praxen. Doch eine Studie der AOK zeigt: Wer privat versichert ist, bekommt deutlich schneller einen Behandlungstermin als Versicherte der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV). Trotz akuter Beschwerden musste jeder vierte gesetzlich Versicherte (genau 25,3%) beim letzte Arztbesuch genau 2 Wochen auf einen Termin warten, ...
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Gesundheit ein "Produktionsfaktor"?
30/Oktober/2006/06:39
Ja, Sie haben richtig gelesen! Seit dem Jahr 2001 etwa ist Gesundheit der Produktionsfaktor in unserem Wirtschaftssystem, der am knappsten ist.
Für einen Aufschwung ist bisher immer ein Produktionsfaktor verantwortlich gewesen, der sich nicht kurzfristig vermehren ließ. Und weil dieser Faktor knapp ist, steigt der Preis bei der Herstellung so stark an, dass die Wirtschaft in eine tiefe Krise fällt. Lesen zu diesem Thema auch das Buch von Händeler "Die Geschichte der Zukunft".
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Für einen Aufschwung ist bisher immer ein Produktionsfaktor verantwortlich gewesen, der sich nicht kurzfristig vermehren ließ. Und weil dieser Faktor knapp ist, steigt der Preis bei der Herstellung so stark an, dass die Wirtschaft in eine tiefe Krise fällt. Lesen zu diesem Thema auch das Buch von Händeler "Die Geschichte der Zukunft".
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