Diabetes lockt Mamma-Ca (?!)

Dass Diabetes bei Männern das Krebsrisiko für Leber, Pankreas und Niere und bei Frauen für das Ovar erhöht, ist bekannt. Jetzt haben Forscher vom schwedischen Karolinska-Institut in Stockholm anhand einer Metaanalyse von 20 veröffentlichten Studien nachgewiesen, dass Diabetes auch die Gefahr, ein Mammakarzinom zu entwickeln, um 20% erhöht. Zudem steigt die Sterberate von Brustkrebspatientinnen um 24% an, wenn diese gleichzeitig an einem Diabetes mellitus leiden, berichten die schwedischen Untersucher.

lJC 2007,121: 856 Quelle: 7.8. 2007 CME
Kommentar: Lassen Sie sich nicht von derart pseudowissenschaftlichen Meldungen verunsichern! Hier werden zwei Merkmale, nämlich das Auftreten von Diabetes einerseits und das Auftreten von Krebs andererseits miteinander verglichen. Zwei Merkmale, hier zwei Krankheiten, deren Entstehungsursachen nicht bekannt sind. Dass sie signifikant gleichzeitig miteinander auftreten, hat DIESE Studie wohl bewiesen. Warum das allerdings bei dieser Studienpopulation so gewesen ist - keine Ahnung.
Genauso kann man das ebenfalls beobachtbare gleichzeitige Auftreten von Klapperstörchen und Neugeburten im Frühjahr "wissenschaftlich" beschreiben. Ein Mensch hätte dann ein statistisch nachweisbares RISIKO, gleichzeitig einem Klapperstorch und einem Neugeborenen zu begegnen.
Nur macht hier das Wort RISIKO weniger Angst.
Wenn das Phänomen der sog. "Spontanheilungen" endlich mit mehr Willen und Anstrengung untersucht würde, könnte klar werden, dass Krebs keine Schicksalsdiagnose ist, dass Krebs und andere Erkrankungen vom Betroffenen selbst heilbar sind - allerdings würden dann Gewinne der Pharmaindustrie und der am System Beteiligten empfindlich schrumpfen.
Sie müssen sich also selbst um eine derartige Heilung kümmern - wir unterstützen Sie dabei.