New York wird zur Diabetes-Metropole

Die US-Metropole New York droht zur Hauptstadt der Diabetes-Kranken zu werden. Jeder achte Einwohner der Millionenstadt leide inzwischen an der Volkskrankheit, teilte die Gesundheitsbehörde mit. Damit habe sich der Anteil der Erkrankten innerhalb von zehn Jahren verdoppelt.
In dem dramatischen Anstieg spiegele sich die wachsende Zahl der Übergewichtigen wider: "Die Zwillings-Epidemien Diabetes und Fettleibigkeit werden von Jahr zu Jahr schlimmer", erklärte Gesundheitschef Thomas Frieden. Ein Drittel der von Diabetes Betroffenen wisse nichts von der eigenen Erkrankung.
Als Gegenmittel schlug Frieden Sport, gesunde Ernährung und Abnehmen bei Übergewicht vor. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beträgt der Anteil der Diabetes-Kranken an der Weltbevölkerung weniger als drei Prozent. Der Durchschnitt in den USA liegt landesweit bei 10,3 Prozent, der Anteil in New York der neuen Untersuchung zufolge bei 12,5 Prozent.