Langzeit-Medikation - Die Einnahmetreue schwindet nach einem Jahr
05/August/2007/09:58 Abgelegt in:Medikamente
Medikamente, die über einen langen Zeitraum eingenommen werden müssen, können nur wirken, wenn die Patienten-Adhärenz stimmt. Wie gut die Therapietreue tatsächlich ist, untersuchte eine amerikanische Arbeitsgruppe anhand von evidenzbasierten kardiovaskulären Medikamenten.
Bei über 1300 Patienten mit KHK kontrollierte man nach einer Herzkatheteruntersuchung die Adhärenz zur Einnahme der folgenden Medikamente: ACE-Hemmer, ASS, Betablocker, Statine. Dazu verglich man die ursprüngliche Verschreibung mit der von den Patienten berichteten tatsächlichen Einnahme nach einem Jahr.
Bei über 1300 Patienten mit KHK kontrollierte man nach einer Herzkatheteruntersuchung die Adhärenz zur Einnahme der folgenden Medikamente: ACE-Hemmer, ASS, Betablocker, Statine. Dazu verglich man die ursprüngliche Verschreibung mit der von den Patienten berichteten tatsächlichen Einnahme nach einem Jahr.
Bei Entlassung aus dem Krankenhaus standen bei 95% der Patienten ASS auf dem Rezept, bei 86% Betablocker, bei 65% ACE-Hemmer und bei 55% Statine. Im Laufe des folgenden Jahres wurden ASS und Betablocker am seltensten von den Patienten eigenmächtig abgesetzt (18 und 22%). Am häufigsten beendeten die Patienten die Einnahme der ACE-Hemmer und der Statine (je 28%). Insgesamt waren nur 54% über das gesamte Jahr therapietreu.
Die folgenden Faktoren waren mit schlechter Adhärenz assoziiert: fortgeschrittenes Alter, weibliches Geschlecht, schlechte Ausbildung, Antidepressiva-Gebrauch. Insbesondere auch eine hohe Anzahl verschriebener Medikamente senkte die Therapietreue. Daran sollte der behandelnde Arzt immer denken. (CE)
Kulkarni SP et al.: Lang-term adherence with cardiavascular drug regimens. Am Heart J 151 (2006) 185-191
Unser Kommentar: Was hindert Sie daran, eine Therapie durchzuführen, welche immer es auch sein mag, deren Ziel die Beseitigung Ihrer Krankheitssymptome hat? Ist es der "innere Schweinehund"?
Auch dieser hat eine - meist unbewusste - Funktion, d.h. es hat etwas Gutes, diese Therapie nicht durchzuführen. So lange dieses Gute nicht erkannt wird und im Ziel Gesundheit mit enthalten ist, werden Sie es sehr schwer haben Gesundheit zu erlangen, bestenfalls Teilerfolge.
Was das "Gute", der Nutzen Ihres Krankseins ist, können Sie mit Hilfe der selbstorganisatorischen Hypnose erkennen, um bessere Lösungen zu finden, die mehr Gesundheit bringen.
Die folgenden Faktoren waren mit schlechter Adhärenz assoziiert: fortgeschrittenes Alter, weibliches Geschlecht, schlechte Ausbildung, Antidepressiva-Gebrauch. Insbesondere auch eine hohe Anzahl verschriebener Medikamente senkte die Therapietreue. Daran sollte der behandelnde Arzt immer denken. (CE)
Kulkarni SP et al.: Lang-term adherence with cardiavascular drug regimens. Am Heart J 151 (2006) 185-191
Unser Kommentar: Was hindert Sie daran, eine Therapie durchzuführen, welche immer es auch sein mag, deren Ziel die Beseitigung Ihrer Krankheitssymptome hat? Ist es der "innere Schweinehund"?
Auch dieser hat eine - meist unbewusste - Funktion, d.h. es hat etwas Gutes, diese Therapie nicht durchzuführen. So lange dieses Gute nicht erkannt wird und im Ziel Gesundheit mit enthalten ist, werden Sie es sehr schwer haben Gesundheit zu erlangen, bestenfalls Teilerfolge.
Was das "Gute", der Nutzen Ihres Krankseins ist, können Sie mit Hilfe der selbstorganisatorischen Hypnose erkennen, um bessere Lösungen zu finden, die mehr Gesundheit bringen.