Leben Sie oder ejakulieren Sie noch?

Senken zu viele Orgasmen mit Ejakulation die männliche Lebenserwartung?
Am 3. Dezember 1992 berichtete die New York Times auf Ihrer Titelseite über verblüffende Forschungsergebnisse, welche die uralte taoistische Erkenntnis zu bestätigen scheinen, dass die Spermaproduktion einen hohen Zoll vom männlichen Körper fordert: "Diese Ergebnisse waren das letzte, was ich erwartet hätte, als ich mit dem Experiment begann", erklärte Wayne Van Voorhies von der University of Arizona. "Die Resultate waren so frappierend, dass ich die Arbeit viermal wiederholte, um sicherzugehen, dass die Ergebnisse stimmten. Der wesentliche Schluss aus diesen Ergebnissen lautet, dass ein Großteil unserer vorgefassten Meinungen über die männliche Sexualität einfach nicht haltbar ist."
Dr. Van Voorhies untersuchte einfache, aber aufschlussreiche Fadenwürmer (Nematoden). Nun fragen Sie sich vielleicht, was Würmer mit unserer Sexualität zu tun haben. Nun diese Würmer sind nicht nur alltägliche Gartenbewohner. "Die Nematoden" erläutert Dr. Philip Anderson von der University of Wisconsin, "weisen dieselben biochemischen Prozesse auf wie der Mensch und andere Säugetiere." In wissenschaftlichen Untersuchungen lassen sich die Fadenwürmer zuweilen anstelle von Versuchspersonen einsetzen.
Van Voorhies untersuchte drei Gruppen von männlichen Würmern.
Die erste Gruppe konnte sich paaren, wann immer sie wollte, was eine häufige Spermienproduktion erforderte. Diese
Don Juans unter den Würmern lebten im Schnitt nur 8,1 Tage. (Nematoden haben keine hohe Lebenserwartung.)
Der zweiten Gruppe erlaubte man überhaupt keine Paarung. Diese, sagen wir:
Mönche unter den Würmern lebten durchschnittlich 11,1 Tage.
Noch verblüffender war jedoch, dass die dritte Gruppe, die
multiorgastischen Würmer, die sich frei paaren durften, deren Spermienproduktion jedoch künstlich reduziert worden war, ein Alter von fast 14 Tagen erreichte - sie lebten also mehr als 50% länger als die Würmer, die laufend Samen produzieren mussten! Quelle: Der Multi-Orgasmic-Man, Mantak Chia und Douglas Abrams Arava.