"Nicht die Dinge selbst beunruhigen den Menschen, sondern die Vorstellung von den Dingen"

Dieses Zitat von Epiktet hat auch in der ganzheitlichen Betrachtungsweise von Krankheiten eine erhebliche Bedeutung. Schon ihm war klar, dass die Menschen nicht an den Dingen oder Umständen ihres Lebens leiden, sondern vielmehr an den Bedeutungen, die sie den Ereignissen beimessen. Mit anderen Worten: Menschen leiden, weil sie die Dinge so sehen, wie sie sie sehen.
Kommentar: Wir Menschen leben sehr stark in Bildern, ohne es (bewusst) zu wissen. Jeder Satz oder jede Handlung eines anderen Menschen, der Tonfall seiner Stimme, die Wahrnehmung eines Geruches oder eines Geschmacks kann in Bruchteilen von Sekunden ein (Kindheits-) Bild entstehen lassen, was dazu führt, dass wir in einer Situation nicht mehr klar sehen, starke Gefühle entstehen, unser Verhalten immer wieder ähnlich ist. Wir bringen andere sogar dazu, dass sich diese Bilder immer wieder bestätigen. Wir können nicht mehr einfühlsam sein, weder mit uns selbst, noch mit anderen.

Menschen, die den dadurch entstehenden Stress nicht balancieren lernen, werden krank. Und gerade in der Krankheit zeigt sich ihr Drama besonders stark, weil sie selbst ein Auslöser ist für krankhaftes Erleben.

Lernen Sie Ihre Krankheitssymptome zu verstehen, verstehen Sie die bio-logische Funktion Ihrer Krankheitssymptome. Nutzen Sie hierfür unser breites Spektrum an diagnostischen Methoden, um sich selbst auf die Schliche zu kommen, Klarheit für sich selbst und Ihre Ziele zu erwerben, selbst-bewusst zu werden und emotional wieder handlungsfähig zu sein.