Erfolgsrate von Chemotherapie nur durchschnittlich 2,2 Prozent?
07/Januar/2009/08:20 Abgelegt in:"Krebs"
Schenkt man einer großen Studie Glauben, die 2004 in den USA und Australien beendet wurde, profitieren in Australien gerade einmal 2,3 Prozent und in den USA sogar nur 2,1 Prozent aller Krebspatienten von einer Chemotherapie - in Bezug auf das 5-jährige Überleben nach Erkrankungsbeginn; die Lebensqualität ist hier natürlich nicht erheblich. Trotzdem wird an Krebs erkrankten Menschen immer noch angeraten, eben diese Chemotherapie durchzuführen.
Der Artikel ist in der Zeitschrift „Klinische Onkologie“ (Clinical Oncology) erschienen und hat die Überschrift: „The Contribution of Cytotoxic Chemotherapie to 5-year Survival in Adult Malignancies“. Es werden die Daten klinischer Studien mit Chemotherapien der letzten 20 Jahre in den USA und Australien untersucht. Das Ergebnis ist wissenschaftlich niederschmetternd und desillusionierend. Die Autoren, drei Professoren, fragen zu Recht, wie es möglich ist, dass eine Therapie, die so wenig zum Überleben von Patienten in den letzten 20 Jahren beigetragen hat, gleichzeitig so erfolgreich „verkauft“ werden kann. Quelle: www.wahrheiten.org