Fördern Antibiotika den Crohn?
08/April/2011/14:40 Abgelegt in:Darmbeschwerden
Kopenhagen - Antibiotikatherapie im Kindesalter erhöht möglicherweise das Risiko für chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED).
Zu diesem Schluss kommen dänische Forscher aufgrund einer Kohorten-Studie mit fast 600.000 Kindern, die man bis zu zehn Jahre lang beobachtete. Wie sich zeigte, trugen Patienten, die im Studienzeitraum mindestens einmal mit Antibiotika behandelt worden waren, ein fast doppelt so hohes CED-Risiko (RR 1,84). Besonders ausgeprägt schien der Zusammenhang beim M. Crohn. Hier lag das relative Risiko (RR) insgesamt bei 3,41 und war vor allem in den ersten drei Monaten nach der antibakteriellen Behandlung erhöht (RR 4,43). Kinder, die einen oder mehr Antibiotika-Zyklen erhalten hatten, trugen ein mehr als siebenfaches Crohn-Risiko.
A. Hviid et al., Gut 2011; 60:49-54
Quelle: Medical Tribune, 46. Jahrgang, Nr. 14, 08.04.2011
Kommentar: Antibiotika zu geben ist aus Mitochondrien-medizinischer Sicht Unfug! Die Zell-Leistung wird dabei erheblich gemindert, was mittel- und langfristig den Boden für noch mehr Entzündung bereitet.
Und: Die Beweise, dass die Infekte kausal durch Bakterien verursacht werden, sind mehr als dürftig.
A. Hviid et al., Gut 2011; 60:49-54
Quelle: Medical Tribune, 46. Jahrgang, Nr. 14, 08.04.2011
Kommentar: Antibiotika zu geben ist aus Mitochondrien-medizinischer Sicht Unfug! Die Zell-Leistung wird dabei erheblich gemindert, was mittel- und langfristig den Boden für noch mehr Entzündung bereitet.
Und: Die Beweise, dass die Infekte kausal durch Bakterien verursacht werden, sind mehr als dürftig.