Freundschaften erhalten das Gedächtnis
12/Dezember/2008/11:34 Abgelegt in:Psyche
In einer national repräsentativen USA-Kohorte älterer Erwachsener testen Forscher der Harvard-Universität, ob im höheren Alter die soziale Integration vor Gedächtnisverlust und anderen kognitiven Störungen schützt und ob die Effekte für Benachteiligte stärker waren. (...)
Die sozial besser integrierte Gruppe hatte einen nur halb so großen Gedächtnisschwund wie die Gruppe, die weniger in ihr soziales Umfeld eingebunden war. (...) Es gab keine Hinweise dafür, dass die Ergebnisse darauf beruhten, dass Gedächtnisschwund zu einem sozialen Rückzug führt (Prinzip der umgekehrten Ursächlichkeit). Kommentar (K. Mahlberg): Die erste Langzeitstudie zum Gedächtnisschwund beweist, dass bei älteren US-Amerikanern eine intensive soziale Integration den Gedächtnisschwund verzögert. Eine nächste Aufgabe sollte sein, zu klären, welche Art sozialer Kontakte am meisten nützt.