Eignungs-Test für angehende Lehrer

Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK) und schleswig-holsteinische Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave (SPD) hat sich für Eignungstests für angehende Lehrer ausgesprochen. "Eine verpflichtende Eignungsprüfung sollte am Ende der Bachelorphase stehen, bevor die Studenten in den Masterstudiengang gehen, der direkt auf den Beruf vorbereitet", sagte Erdsiek-Rave dem "Spiegel". Hintergrund für die Forderung ist dem Bericht zufolge eine Studie der Universität Potsdam, wonach 30 bis 40 Prozent der Lehramtsstudenten für den Beruf nicht geeignet sind, etwa weil sie zu schüchtern sind. Quelle: AFP Freitag 29.12.2006, yahoo news
"Lehrer ist kein Beruf, sondern eine Diagnose" seufzte einmal ein Schulleiter. In der Tat, betrachtet man die Statistik, so ist der Lehrerberuf einer der gefährlichsten, den die Nation zu bieten hat. Nur sechs Prozent aller Lehrer gehen regulär in Pension. Die große Mehrheit scheidet bereits vorher wegen schwerer gesundheitlicher Probleme aus dem Dienst. 65 Prozent gehen mit einem Durchschnittsalter von 57 Jahren in den Ruhestand. Als Gründe werden genannt: Extreme psychosoziale Anforderungen, undisziplinierte und verhaltensauffällige Schüler, Zunahme von Erziehungsaufgaben, übervolle Klassen, gleichgültige Eltern, schlechtes Klima im Kollegium. Die Folgen der steten, vor allem seelischen Überbelastung drücken sich zunächst in häufigen Kopf-, Magen- und Rückenschmerzen aus, um dann in sehr viel ernstere Krankheitsbilder überzugehen, zu deren häufigsten Herz- und Kreislauferkrankungen, Eßstörungen, Tinnitus, Depressionen sowie Angst- und Panikstörungen bis hin zum Burnout, dem tiefgreifenden psychophysischen Erschöpfungszustand, zählen. Burnout bei Lehrern, Wolfgang Hagemann, Grundlagen zur Psychosomatik eines verkannten Berufes

Unser Kommentar: Arbeiten führt nicht zu Burnout, sondern der Beweis der damit erbracht werden soll. Wenn Sie aus Ihren Hamsterräder aussteigen wollen,
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