Komplementärmedizin bei Patienten gefragt
22/Juli/2007/07:43 Abgelegt in:"Krebs"
KREBSPATIENTEN VERTRAUEN VOR ALLEM AUF MISTELPRÄPARATE UND VITAMINE
Mehr als jeder zweite Krebspatient nutzt auch Komponenten der Komplementärmedizin, vor allem Mistelextrakte.
Einer aktuellen deutschen Studie mit mehr als 1000 Krebspatienten zufolge - fast ein Drittel hatte Brustkrebs - sind Mistelpräparate, Vitamine, Spurenelemente und Elektrolyte die beliebtesten Präparate der komplementären Medizin. Am häufigsten nutzen Frauen mit Brustkrebs die Komplementärmedizin.
Mehr als jeder zweite Krebspatient nutzt auch Komponenten der Komplementärmedizin, vor allem Mistelextrakte.
Einer aktuellen deutschen Studie mit mehr als 1000 Krebspatienten zufolge - fast ein Drittel hatte Brustkrebs - sind Mistelpräparate, Vitamine, Spurenelemente und Elektrolyte die beliebtesten Präparate der komplementären Medizin. Am häufigsten nutzen Frauen mit Brustkrebs die Komplementärmedizin.
Wie zur Misteltherapie gibt es auch zur zusätzlichen Therapie mit Vitamin- und Spurenelement-Gemischen Hinweise aus ersten klinischen Studien, dass damit chemotherapiebedingte Mangelzustände ausgeglichen werden können.
Das Interesse an Komplementärmedizin ist auch international groß. So wurde beim US-Krebs-Kongress ASCO etwa eine Studie vorgestellt, in der bei fast jedem vierten Krebspatienten durch die zusätzliche Therapie mit Ginseng Fatigue mäßig bis stark gelindert wurde. Auch zur zusätzlichen Therapie mit Leinsamen wurden Daten präsentiert: Bei Prostata-Ca wurde das Tumorzellwachstum im Vergleich zu Patienten der Placebo-Gruppe um 40 Prozent verringert.
Die Hoffnungen dagegen, die aufgrund präklinischer Studien in die Wirksamkeit von Haifischknorpel-Extrakt gesetzt wurden, haben sich nicht erfüllt. In einer US-Studie mit fast 400 Patienten mit fortgeschrittenem nichtkleinzelligem Bronchial-Ca hatte ein Extrakt, zusätzlich zu Chemotherapie und Bestrahlung verabreicht, keinen Effekt.
Das Interesse an Komplementärmedizin ist auch international groß. So wurde beim US-Krebs-Kongress ASCO etwa eine Studie vorgestellt, in der bei fast jedem vierten Krebspatienten durch die zusätzliche Therapie mit Ginseng Fatigue mäßig bis stark gelindert wurde. Auch zur zusätzlichen Therapie mit Leinsamen wurden Daten präsentiert: Bei Prostata-Ca wurde das Tumorzellwachstum im Vergleich zu Patienten der Placebo-Gruppe um 40 Prozent verringert.
Die Hoffnungen dagegen, die aufgrund präklinischer Studien in die Wirksamkeit von Haifischknorpel-Extrakt gesetzt wurden, haben sich nicht erfüllt. In einer US-Studie mit fast 400 Patienten mit fortgeschrittenem nichtkleinzelligem Bronchial-Ca hatte ein Extrakt, zusätzlich zu Chemotherapie und Bestrahlung verabreicht, keinen Effekt.