GESUNDHEITSWIRTSCHAFT - Verbindung von Schul- und Alternativmedizin spart Geld

"Die Integration von komplementär- und alternativmedizinischen Verfahren in das konventionelle Medizinsystem bewirkt Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen", lautet eine der insgesamt zwölf Thesen zur 3. Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft in Rostock/Warnemünde. Die Konferenz befasste sich mit der zunehmenden Bedeutung der Alternativmedizin als Wirtschaftsfaktor bei Medical Wellness und Gesundheitstourismus, Prävention und Rehabilitation.
Insbesondere im Gesundheitstourismus und dem Medical-Wellness-Bereich komme kaum ein Anbieter an den Angeboten der Komplementär- und Alternativmedizin vorbei. Jedoch würden viele Schulmediziner diese Methoden immer noch nicht anerkennen. In diesem Zusammenhang lautet eine Aussage des Thesenpapiers: "Die wissenschaftliche Beleglage hinsichtlich Wirksamkeit und Nebenwirkungen ist bei vielen komplementärmedizinischen Verfahren wesentlich besser, als sie von der Öffentlichkeit und insbesondere von den Akteuren im Gesundheitswesen wahrgenommen wird." Daraus ergebe sich die Forderung, komplementär- und alternativmedizinische Verfahren stärker in das Medizinstudium und in die ärztliche Weiterbildung zu integrieren, um einen konstruktiven und kritischen Umgang zu fördern.
Quelle: Arzt & Wirtschaft 07/2007