Allergische Rhinitis - Auch der Schlaf ist beeinträchtigt
12/Juni/2008/11:02 Abgelegt in:Allergien
Weltweit leiden 10 bis 15% der Bevölkerung an Heuschnupfen. Ein häufig wenig beachteter Aspekt sind Schlafstörungen. Bis zu 80% der Betroffenen klagen über Tagesmüdigkeit.
Im Schlaf atmet der Mensch vorwiegend durch die Nase ein und aus. Zu den Schlafstörungen, die durch einen erhöhten Widerstand in den oberen Atemwegen hervorgerufen werden, gehören Schnarchen und das obstruktive Schlaf-Apnoe-Syndrom. Die nasale Obstruktion bei Heuschnupfen entsteht durch eine Schwellung der Schleimhaut und verstärkte Sekretion; sie verschlimmert sich im Liegen. Betroffene leiden daher häufig an Schnarchen, starker Tagesmüdigkeit und nicht erholsamen Schlaf. Therapie der Wahl sind Antihistaminika; diese beheben allerdings nicht die nasale Obstruktion. Abschwellende Nasentropfen helfen zwar, führen aber zu einem Reboundphänomen. (..)
FAZIT: Intranasale Kortikosteroide sind Mittel der Wahl bei allergischer Rhinitis. Systemische Nebenwirkungen sind aufgrund ihrer niedrigen Bioverfügbarkeit nicht zu erwarten. (lW)
Storms W: Allergie rhinitis-induced nasal congestion: its impact on sleep quality. Prim Care Respir J 17 (2008) 7-18, Quelle: Praxis-Depesche 6/2008
Kommentar: Ausser Kortisonspray gibt es effektive Alternativen. Informieren Sie sich auf unseren Seiten!
FAZIT: Intranasale Kortikosteroide sind Mittel der Wahl bei allergischer Rhinitis. Systemische Nebenwirkungen sind aufgrund ihrer niedrigen Bioverfügbarkeit nicht zu erwarten. (lW)
Storms W: Allergie rhinitis-induced nasal congestion: its impact on sleep quality. Prim Care Respir J 17 (2008) 7-18, Quelle: Praxis-Depesche 6/2008
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