Hallenbadluft: Risiko für Atemwege
29/August/2007/08:30 Abgelegt in:Sport
Die Luft in Hallenbädern mit gechlortem Wasser erhöht das Gesundheitsrisiko für Bademeister und Schwimmlehrer. Das hat eine niederländische Studie ergeben. Als Ursache gilt den Forschern der Universität Utrecht die Chemikalie Chloramin. Sie entsteht aus einer Reaktion des zur Wasserdesinfektion eingesetzten Chlors mit Speichel, Schweiß und Urin der Hallenbad-Besucher.
Die Forscher haben die Chloramin-Konzentration in insgesamt 32 Schwimmbädern gemessen und werteten mehr als 600 Fragebögen der Angestellten aus. In der Fachzeitschrift European Respiratory Journal berichteten die Autoren, das Risiko von Atemwegserkrankungen sei für das Personal in Hallenbädern deutlich erhöht. So litten Schwimmlehrer 2,5 mal häufiger an Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) als der Durchschnitt der Bevölkerung. Wer ständig am Schwimmbecken Dienst tue, habe 7mal häufiger Atemprobleme beim Gehen. Anzeichen einer chronischen Erkältung seien bei solchen Probanden 3mal so häufig festgestellt worden wie bei anderen Menschen. Die Wissenschaftler vermuten, dass die Badenden kein erhöhtes Risiko eingehen, das sie sich nicht so lange im Schwimmbad aufhalten. Eur Respir J, Nov 2006, Der Allgemeinarzt 7/2007
Unser Kommentar: Chlor bräuchte in diesen gesundheitsschädlichen Dosierungen nicht zu sein. Immer mehr Schwimmbäder lassen Anlagen oder Techniken in ihre Wasserkreisläufe installieren, die die physikalische Struktur des Wassers verändern. Durch diese Veränderungen bekommt das Wasser sogar antibakterielle Eigenschaften.
Wir haben selbst sehr positive Erfahrungen in einem Österreich-Urlaub vor einigen Jahren machen können: Das Wasser des kleinen Waldschwimmbades führte zu keinerlei Reizungen der Haut und der Schleimhäute, weil auf Grund der installierten Wassermodulationstechnik nur das gesetzlich vorgeschriebene Minimum an Chlor beigemengt werden musste UND dabei die Keimzahlen im unteren Normbereich lagen.
Mit dem heutigen herrschenden physikalischen Verständnis könne man die Wirkweise dieser Technologie nicht verstehen, weshalb wissenschaftliche Meinungen darüber sehr weit auseinander gehen. Die Keimzahlkontrollen und die Tatsache, dass offensichtlich auch immer mehr Krankenhäuser Anwender dieser nicht bewiesenen Technologie werden, um die Kontamination ihres Leitungswassers auszuschalten, sprechen jedoch für sich.
Unser Kommentar: Chlor bräuchte in diesen gesundheitsschädlichen Dosierungen nicht zu sein. Immer mehr Schwimmbäder lassen Anlagen oder Techniken in ihre Wasserkreisläufe installieren, die die physikalische Struktur des Wassers verändern. Durch diese Veränderungen bekommt das Wasser sogar antibakterielle Eigenschaften.
Wir haben selbst sehr positive Erfahrungen in einem Österreich-Urlaub vor einigen Jahren machen können: Das Wasser des kleinen Waldschwimmbades führte zu keinerlei Reizungen der Haut und der Schleimhäute, weil auf Grund der installierten Wassermodulationstechnik nur das gesetzlich vorgeschriebene Minimum an Chlor beigemengt werden musste UND dabei die Keimzahlen im unteren Normbereich lagen.
Mit dem heutigen herrschenden physikalischen Verständnis könne man die Wirkweise dieser Technologie nicht verstehen, weshalb wissenschaftliche Meinungen darüber sehr weit auseinander gehen. Die Keimzahlkontrollen und die Tatsache, dass offensichtlich auch immer mehr Krankenhäuser Anwender dieser nicht bewiesenen Technologie werden, um die Kontamination ihres Leitungswassers auszuschalten, sprechen jedoch für sich.