"HPV macht Krebs und der Impfstoff verhindert Krebs" - eine Behauptung ohne wissenschaftliche Beweise?
19/Oktober/2007/08:27 Abgelegt in:"Krebs"
Quelle: Nachrichtendienst-Impfkritik (Hans Tolzin)
"Erst gestern konnte ich im Rahmen einer Werbeveranstaltung mit dem tollen Titel "let's impf" Herrn Prof. Gissmann vom Heidelberger Krebszentrum, der als "Vater" des HPV-Impfstoffs gilt, während der Diskussion einige Fragen stellen."
"Erst gestern konnte ich im Rahmen einer Werbeveranstaltung mit dem tollen Titel "let's impf" Herrn Prof. Gissmann vom Heidelberger Krebszentrum, der als "Vater" des HPV-Impfstoffs gilt, während der Diskussion einige Fragen stellen."
"Als ich Prof. Gissmann auf die gemeldeten 11 Todesfälle hinwies, meinte er sinngemäß, es würden ständig Menschen verschiedenen Alters sterben und bei bisher 10 Millionen mit Gardasil Geimpften eben auch einige von ihnen, das hätte aber nichts mit der Impfung zu tun.
Diese Antwort kenne ich auch vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI), der deutschen Zulassungsbehörde. Sie ist im Grunde nicht einfach nur zynisch, sondern auch äußerst unwissenschaftlich.
Nehmen wir ein einfaches Beispiel: Es gibt für jeden von uns ein rein statistisches Risiko, durch einen Verkehrsunfall zu sterben. Wenn ich nun, völlig in einen Tagtraum versunken, über die Straße gehe und von einem LKW überfahren werde, wäre dann etwa "Der statistischer Zufall" die Todesursache? Jeder Tod eines Menschen hat eine konkrete Ursache. Diese konkrete Ursache gilt es im konkreten Fall zu untersuchen. Wenn also ein Herr Prof. Gissmann derart pauschal und von vornherein jeden Zusammenhang mit der vorausgegangenen Impfung abstreitet, dann ist es auch kein Wunder, dass er - wie in seinem Vortrag geschehen - zu der Schlussfolgerung kommt, der Impfstoff sei "gut verträglich".
In der Diskussion darauf hingewiesen, dass es eigentlich keinen Beweis dafür gebe, dass der Impfstoff in der Lage sei, Krebs zu verhindern, gab mir Prof. Gissmann überraschenderweise recht. Er bezog die Wirksamkeit vielmehr auf die Verhinderung von Zellveränderungen, die als Krebsvorstufen gelten. Als ich ihm vorhielt, dass diese Zellveränderungen in beiden Testgruppen vergleichbar häufig aufgetreten waren, und der geringe Unterschied durch das giftige Aluminium im Plazebo erklärbar sei, zog er sich darauf zurück, dass
die Studienpublikationen, auf die ich mich beziehen würde, unglücklich zusammengestellt oder formuliert seien. Was genau er damit meinte, hatte ich leider nicht verstanden. Der Impfstoff verhindere jedenfalls, so Gissmann, zuverlässig eine Infektion mit dem Humanen Papillomavirus (HPV), der ja für die Krebsentstehung unabdingbar sei.
Als ich nun anmerkte, dass ja beim HPV die sog. "Koch-Postulate" noch gar nicht erfüllt seien und damit der Beweis dafür, dass dieses Virus die Ursache von Krebs sei, noch nicht erbracht sei - gab mir Prof. Gissmann schon wieder recht. Es sei, betonte er, aus ethischen Gründen gar nicht möglich, diesen Beweis durch Menschenversuche zu erbringen. Es gebe jedoch andere Hinweise - welche, darauf ging er nicht näher ein - die auf einen ursächlichen Zusammenhang hindeuten würden.
Mein Fazit: Welchen Teil der Behauptungskette "HPV macht Krebs und der Impfstoff verhindert Krebs" man auch näher in Augenschein nimmt, er hält einer kritischen Überprüfung nicht stand."
Diese Antwort kenne ich auch vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI), der deutschen Zulassungsbehörde. Sie ist im Grunde nicht einfach nur zynisch, sondern auch äußerst unwissenschaftlich.
Nehmen wir ein einfaches Beispiel: Es gibt für jeden von uns ein rein statistisches Risiko, durch einen Verkehrsunfall zu sterben. Wenn ich nun, völlig in einen Tagtraum versunken, über die Straße gehe und von einem LKW überfahren werde, wäre dann etwa "Der statistischer Zufall" die Todesursache? Jeder Tod eines Menschen hat eine konkrete Ursache. Diese konkrete Ursache gilt es im konkreten Fall zu untersuchen. Wenn also ein Herr Prof. Gissmann derart pauschal und von vornherein jeden Zusammenhang mit der vorausgegangenen Impfung abstreitet, dann ist es auch kein Wunder, dass er - wie in seinem Vortrag geschehen - zu der Schlussfolgerung kommt, der Impfstoff sei "gut verträglich".
In der Diskussion darauf hingewiesen, dass es eigentlich keinen Beweis dafür gebe, dass der Impfstoff in der Lage sei, Krebs zu verhindern, gab mir Prof. Gissmann überraschenderweise recht. Er bezog die Wirksamkeit vielmehr auf die Verhinderung von Zellveränderungen, die als Krebsvorstufen gelten. Als ich ihm vorhielt, dass diese Zellveränderungen in beiden Testgruppen vergleichbar häufig aufgetreten waren, und der geringe Unterschied durch das giftige Aluminium im Plazebo erklärbar sei, zog er sich darauf zurück, dass
die Studienpublikationen, auf die ich mich beziehen würde, unglücklich zusammengestellt oder formuliert seien. Was genau er damit meinte, hatte ich leider nicht verstanden. Der Impfstoff verhindere jedenfalls, so Gissmann, zuverlässig eine Infektion mit dem Humanen Papillomavirus (HPV), der ja für die Krebsentstehung unabdingbar sei.
Als ich nun anmerkte, dass ja beim HPV die sog. "Koch-Postulate" noch gar nicht erfüllt seien und damit der Beweis dafür, dass dieses Virus die Ursache von Krebs sei, noch nicht erbracht sei - gab mir Prof. Gissmann schon wieder recht. Es sei, betonte er, aus ethischen Gründen gar nicht möglich, diesen Beweis durch Menschenversuche zu erbringen. Es gebe jedoch andere Hinweise - welche, darauf ging er nicht näher ein - die auf einen ursächlichen Zusammenhang hindeuten würden.
Mein Fazit: Welchen Teil der Behauptungskette "HPV macht Krebs und der Impfstoff verhindert Krebs" man auch näher in Augenschein nimmt, er hält einer kritischen Überprüfung nicht stand."