Männerwitz oder Rad ab?
01/Mai/2008/06:06 Abgelegt in:Humor
NEWCASTlE - Wer sich bei einem Einrad fahrenden Professor zum Schmunzeln oder mehr veranlasst sieht, nimmt diesem garantiert auch die gewagte Theorie ab: Je testosteronhaltiger, desto aggressiver, ergo humoriger. Komik ist also Männersache. Sam Shuster, emeritierter britischer Professor für Dermatologie vom Norfolk and Norwich University Hospital füllte die Zeit seines Ruhestandes mit einem kleinen Forschungsprojekt - auf einem Einrad durch Newcastle upon Tyne. Die Reaktionen auf sein Rentenprojekt ließen ihn schlussfolgern: Humor und Aggression gehören zusammen.
Fast die Hälfte der 400 registrierten Passanten reagierten verbal, allerdings mit eindeutigem Geschlechterunterschied: 95 Prozent der Frauen waren voll des Lobes für Shusters schrulliges Hobby. Lediglich 25 Prozent der Männer bestätigten den einrädrigen Stadtakrobaten. "Der Rest versuchte, mit spöttischen oder abfälligen Kommentaren komisch zu sein", so Shuster im BRITISH MEDICAL JOURNAL. Besonders überrascht hätten ihn die Übereinstimmungen der männlichen Bemerkungen. Die meisten Sprüche hätten die Herren der Schöpfung über ein "fehlendes Rad" geklopft.
Etwa ein Viertel der Männer habe einen etwas diffizileren Humor bewiesen. Auffällig waren auch die altersunterschiedlichen Reaktionen. Kinder steilten eher interessierte Fragen, pubertierende Jungen zeigten offen Aggressionen, indem sie versuchten, Shuster zu Fall zu bringen. Bei jungen Männern reduzierte sich das aggressive Verhalten und zeigte sich in Hohn und Spott. Die holde Weiblichkeit schickte sich laut Shuster in Demut und wagte mitunter einen lächelnden Vorstoß. So liest sich Shusters Studienergebnis: Anfänglich eher aggressiv, wird der Humor mit den Jahren und sinkendem Testosteronspiegel subtiler. Quelle: Der Kassenarzt Nr.1, Januar 2008
Etwa ein Viertel der Männer habe einen etwas diffizileren Humor bewiesen. Auffällig waren auch die altersunterschiedlichen Reaktionen. Kinder steilten eher interessierte Fragen, pubertierende Jungen zeigten offen Aggressionen, indem sie versuchten, Shuster zu Fall zu bringen. Bei jungen Männern reduzierte sich das aggressive Verhalten und zeigte sich in Hohn und Spott. Die holde Weiblichkeit schickte sich laut Shuster in Demut und wagte mitunter einen lächelnden Vorstoß. So liest sich Shusters Studienergebnis: Anfänglich eher aggressiv, wird der Humor mit den Jahren und sinkendem Testosteronspiegel subtiler. Quelle: Der Kassenarzt Nr.1, Januar 2008