Hunde riechen Lungenkrebs - 99% richtig erkannt
20/März/2007/07:55 Abgelegt in:"Krebs"
CLEVELAND7SAN ANSELMO - Ein einfacher Atemtest soll ein Lungenkrebsscreening ermöglichen. Das Prinzip scheint zu funktionieren. Doch sind bepelzte Supernasen erheblich treffsicherer.
Krebszellen produzieren spezifische Muster von flüchtigen organischen Verbindungen. Diese Substanzen kann aus der Atemluft zum Screening auf Lungenkrebs nutzen. Jedoch sind die bisher praktizierten Verfahren sehr aufwändig.
Pneumologen aus Cleveland entwickelten ein kleines Testgerät zum Hineinpusten. Die Methode (Peter J. Mazzone et al., Thorax 2007, online first) erreicht eine Sensitivität von 73,3% und eine Spezifität von 72,4%. Der Test scheine also grundsätzlich zum Lungenkrebs-Screening geeignet, müsse aber noch verfeinert werden, folgern die Autoren.
Sie konzedieren allerdings, dass die Treffsicherheit noch Lichtjahre von einem anderen "Sensorsystem" entfernt ist: von auf das Erschnüffeln krebsspezifischer Gerüche trainierten Hunden. In einer kürzlich publizierten Studie (Michael F. McCulloch et al., Integr Cancer Ther 2006; 5: 30-39) signalisierten die Vierbeiner bioptisch gesicherten Lungenkrebs anhand von Atemproben mit einer Sensitivität und Spezifität von 99%. (Quelle: Medical Tribune, 42. Jahrgang/Nr. 11, 2832, 16.03.2007)
Pneumologen aus Cleveland entwickelten ein kleines Testgerät zum Hineinpusten. Die Methode (Peter J. Mazzone et al., Thorax 2007, online first) erreicht eine Sensitivität von 73,3% und eine Spezifität von 72,4%. Der Test scheine also grundsätzlich zum Lungenkrebs-Screening geeignet, müsse aber noch verfeinert werden, folgern die Autoren.
Sie konzedieren allerdings, dass die Treffsicherheit noch Lichtjahre von einem anderen "Sensorsystem" entfernt ist: von auf das Erschnüffeln krebsspezifischer Gerüche trainierten Hunden. In einer kürzlich publizierten Studie (Michael F. McCulloch et al., Integr Cancer Ther 2006; 5: 30-39) signalisierten die Vierbeiner bioptisch gesicherten Lungenkrebs anhand von Atemproben mit einer Sensitivität und Spezifität von 99%. (Quelle: Medical Tribune, 42. Jahrgang/Nr. 11, 2832, 16.03.2007)