Mikrowellenstrahlung von Mobiltelefonen steigert bei Allergikern spezifische IgE-Produktion ...
03/Oktober/2006/08:03 Abgelegt in:Allgemeines
Wie sich die Mikrowellenstrahlung von Handys auf die IgE-Produktion (IgE = Allergie-Antikörper) bei Allergikern auswirkt, untersuchte man in Japan:
Von 30 Probanden mit leichter Atopischer Dermatitis ("Neurodermitis") und einer Allergie gegen Latex wurden 15 zunächst mit einer Mikrowellenstrahlung per Handy für 30 Minuten ausgesetzt, die übrigen 15 blieben ohne Strahlenexposition (Handy ausgeschaltet). Nach 14 Tagen tauschte man Aktive und Kontrollen ohne deren Wissen. Die Strahlenexposition erhöhte die Allergen-spezifische IgE-Produktion signifikant, während sie auf die Bildung LPC-spezifischer IgE (japanische Zedernpollen, gegen die die Probanden nicht allergisch waren) ohne Auswirkung blieb. Bei gesunden Probanden waren Handystrahlen nicht in der Lage, eine Latex-spezifische IgE-Produktion in Gang zu bringen. Quelle: Kimata H: Microwave radiation from cellular phone increases allergen- specific IgE-production. Allergy 60 (2005) 838-839.