Trotz aller Aufklärungsmaßnahmen immer mehr Adipöse - WHO spricht von Epidemie
07/April/2011/14:47 Abgelegt in:Ernaehrung
Wiesbaden - Die Überversorgung mit Nahrungsmitteln, Fehlernährung und Bewegungsmangel verursacht weltweit ernsthafte Gesundheitsprobleme Denn der Anteil der Übergewichtigen steigt dramatisch. Einhergehend nehmen Folgeerkrankungen und Komplikationen zu.
Übergewicht und Adipositas bereiten sich weltweit so stark aus, dass die WHO von einer Epidemie spricht. (...) In Deutschland waren 2006 gemäß der Nationalen Verzehr-Studie II 66 % der 18-80 jährigen Männer übergewichtig und 20,5 % adipös. Bei den Frauen lagen die entsprechenden Prävalenz-Raten bei 51 % bzw. 21,1 %. Von den deutschen Kindern und Jugendlichen sind nach den Ergebnissen des 2003-2006 bundesweit durchgeführten Kinder-und Jugendgesundheit-Surveys (KiGGS)rund 15 % übergewichtig bzw. adipös.
Das Adipositas der entscheidende Auslöser bzw. Promotor für zahlreiche chronische Erkrankung ist, gilt als gut belegt. Sie führt sehr häufig zum Metabolischen Syndrom mit dem Komorbiditäten Typ-II-Diabetes, Blut-Fett-Störungen, Harnsäure-Störung und Gicht, Bluthochdruck, übermäßige Wanddicke der linken Herzkammer, koronare Herzkrankheit, pulmonale Komplikationen, erhöhte Karzinom-Raten, Schlafapnoesyndrom, Fettleber-Hepatitis und Gelenkerkrankungen.
Auch das Narkose-und Operationsrisiko sowie das Unfallrisiko sind erhöht. Außerdem ist die Lebensqualität stark eingeschränkt. Große prospektive Studien zeigten zudem, dass ein steigender BMI (Body-Mass-Index) die Lebenserwartung zunehmend verkürzt.
Quelle: Medical Tribune, 46. Jahrgang, Nr. 14, 08.04.2011
Kommentar: Das kommt davon, wenn die Gemeinschaft dem Einzelnen keine Bedingungen stellt: Dann muss sie zahlen, zahlen, zahlen ... und wenn dabei gewisse industrielle Kreise auch noch profitieren, muss die Gemeinschaft auch noch deren Rechnung bezahlen.
Das Problem wird dann gelöst werden, wenn hier bei uns das Geld ausgegangen ist. Wir bewegen uns auf eine gigantische Krise zu, die Regierungen drucken gerade Geld am laufenden Band, irgendwann kommt die Inflation und erst dann wird das System gezwungen sein, ergebnisorientiert zu denken und zu handeln, egal, was die Konzerne sagen.
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Auch das Narkose-und Operationsrisiko sowie das Unfallrisiko sind erhöht. Außerdem ist die Lebensqualität stark eingeschränkt. Große prospektive Studien zeigten zudem, dass ein steigender BMI (Body-Mass-Index) die Lebenserwartung zunehmend verkürzt.
Quelle: Medical Tribune, 46. Jahrgang, Nr. 14, 08.04.2011
Kommentar: Das kommt davon, wenn die Gemeinschaft dem Einzelnen keine Bedingungen stellt: Dann muss sie zahlen, zahlen, zahlen ... und wenn dabei gewisse industrielle Kreise auch noch profitieren, muss die Gemeinschaft auch noch deren Rechnung bezahlen.
Das Problem wird dann gelöst werden, wenn hier bei uns das Geld ausgegangen ist. Wir bewegen uns auf eine gigantische Krise zu, die Regierungen drucken gerade Geld am laufenden Band, irgendwann kommt die Inflation und erst dann wird das System gezwungen sein, ergebnisorientiert zu denken und zu handeln, egal, was die Konzerne sagen.
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