Komplementärmedizin - ein Plus für Krebskranke

CHICAGO (grue). Beim Jahreskongress der US-amerikanischen Krebsgesellschaft ASCO in Chicago wurden in diesem Jahr auch Studien aus dem Bereich der Komplementärmedizin vorgestellt. Erste ermutigende Ergebnisse brachten zum Beispiel Studien, in denen es um die Wirksamkeit von Ginseng-Extrakten bei Fatigue sowie um den Effekt von Leinsamen auf das Wachstum von Prostata-Krebs geht.
In der Ginseng-Studie wurde zum Beispiel festgestellt, dass in den Gruppen mit den höheren Ginseng-Tagesdosen die Fatigue-Beschwerden bei 25 bis 27 Prozent der Befragten mäßig-stark bis deutlich gelindert. "Der Stellenwert von Ginseng bei Zeichen von Erschöpfung sollte nun genauer untersucht werden", sagt Dr. Debra Barton von der Mayo-Klinik.

In der Leinsamen-Studie wurde festgestellt, dass Patienten beider Leinsamen-Gruppen ein um 40 Prozent verringertes Tumorzell-Wachstum im Vergleich zu Männern hatten, die Plazebo erhielten oder mit alleiniger kalorienreduzierter Diät lebten.
Quelle: Ärzte Zeitung, 05. Juni 2007