Altersdepression - eine Kriegsfolge?
27/März/2007/08:11 Abgelegt in:Psyche
STARNBERG - Ausgebombt, vertrieben, vaterlos. Für viele der heute über 60-Jährigen wirken der zweite Weltkrieg bzw. seine unmittelbare Folgen weiter nach. Bis vor Kurzem wurde diesen biographischen Wunden wenig Beachtung geschenkt. Dabei können Sie der Schlüssel für die Überwindung so mancher somatisierten Depression oder zwischenmenschlichen Krise sein. Quelle: Medical Tribune, 42. jahrgang, Nr. 12, 23 März 2007
(...) Betroffen sind aber nicht nur Menschen mit konkret fassbaren Traumata. Kinder von Vätern, die innerlich abwesend waren, die als Kriegsheimkehrer krank apathisch oder unzugänglich für ihre Familien waren, tragen die Spuren in ihrer Seele. Leere, Resignation, Überarbeitung und Beziehungsstörungen sind bei ihnen nicht selten und finden oft nur in somatischen Störungen Ausdruck. (...)
Unser Kommentar: Bei der Suche nach Heilungshindernissen im emotionellen Bereich stösst man diagnostisch häufig auf als traumatisch erlebte Ereignisse im Zusammenhang mit dem Krieg. Hierzu zählen nicht nur die direkt erlebten Ereignisse, die schon im Bauch der Mutter, also während der Schwangerschaft, entstanden sein können. Der Krieg hat auch häufig systemische Konsequenzen, die von Generation zu Generation weitergereicht werden und Menschen daran hindern gesund, empathisch oder erfolgreich zu sein. Diese Informationen sind im Unbewussten verborgen und bedürfen spezieller Techniken, wie z.B. der Selbstorganisatorischen Hypnose, um erkannt und aufgelöst zu werden.
Unser Kommentar: Bei der Suche nach Heilungshindernissen im emotionellen Bereich stösst man diagnostisch häufig auf als traumatisch erlebte Ereignisse im Zusammenhang mit dem Krieg. Hierzu zählen nicht nur die direkt erlebten Ereignisse, die schon im Bauch der Mutter, also während der Schwangerschaft, entstanden sein können. Der Krieg hat auch häufig systemische Konsequenzen, die von Generation zu Generation weitergereicht werden und Menschen daran hindern gesund, empathisch oder erfolgreich zu sein. Diese Informationen sind im Unbewussten verborgen und bedürfen spezieller Techniken, wie z.B. der Selbstorganisatorischen Hypnose, um erkannt und aufgelöst zu werden.