Beamten-Studie bestätigt Langeweile kann tödlich sein
05/April/2010/17:59 Abgelegt in:Psyche
Menschen, die sich oft über Langeweile beklagen, sterben statistisch gesehen früher als
diejenigen, die in Job und Freizeit voll ausgelastet sind. Das ergab eine Studie unter mehr
als 7 524 Beamten zwischen 35 und 55 Jahren (International Journal of Epidemiology, online 01.02. 2010)
diejenigen, die in Job und Freizeit voll ausgelastet sind. Das ergab eine Studie unter mehr
als 7 524 Beamten zwischen 35 und 55 Jahren (International Journal of Epidemiology, online 01.02. 2010)
Dr. Annie Britton und Dr. Martin J. Shipley von der Universität von London hatten die
Staatsdiener schon in den 80er-Jahren gefragt, ob ihr Leben häufig von Langeweile
geprägt sei.
25 Jahre danach verglichen sie die Daten erneut, da viele der Befragten bereits gestorben
waren.
Ergebnis: Unter den Gelangweilten waren fast 40 Prozent mehr Todesfälle zu verzeichnen.
Shipley: "Wir konnten einen klaren Zusammenhang zwischen chronischer Langeweile und kardiovaskulären Krankheiten feststellen."
Denn: "Menschen, die nichts mit sich anzufangen wissen, greifen häufiger zu Alkohol und Nikotin."
Übrigens: Die Gelangweilten waren meist jünger, weiblich, überwiegend Sportmuffel und
zudem weniger gut betucht. Quelle. Der Kassenarzt Nr. 4/April 2010
Staatsdiener schon in den 80er-Jahren gefragt, ob ihr Leben häufig von Langeweile
geprägt sei.
25 Jahre danach verglichen sie die Daten erneut, da viele der Befragten bereits gestorben
waren.
Ergebnis: Unter den Gelangweilten waren fast 40 Prozent mehr Todesfälle zu verzeichnen.
Shipley: "Wir konnten einen klaren Zusammenhang zwischen chronischer Langeweile und kardiovaskulären Krankheiten feststellen."
Denn: "Menschen, die nichts mit sich anzufangen wissen, greifen häufiger zu Alkohol und Nikotin."
Übrigens: Die Gelangweilten waren meist jünger, weiblich, überwiegend Sportmuffel und
zudem weniger gut betucht. Quelle. Der Kassenarzt Nr. 4/April 2010