Auch bei akuter Lumbalgie hilft viel oft nicht viel
16/Februar/2008/11:04 Abgelegt in:Schmerzen
SYDNEY (eb). Bei akuter Lumbalgie kann eine Therapie mit Paracetamol ausreichen - zusammen mit der Empfehlung, sich möglichst bald wieder zu bewegen. Das ist das Ergebnis einer Studie von Forschern aus Australien.
Keinen Einfluss auf die Zeit bis zur Heilung hatte in der Studie, wenn die Patienten mit Hexenschuss zusätzlich zu diesen Maßnahmen noch Diclofenac oder eine manuelle Therapie verordnet bekamen. Das berichten Forscher der Back Pain Research Group von der Universität von Sydney (Lancet 370, 2007, 1638).
Keinen Einfluss auf die Zeit bis zur Heilung hatte in der Studie, wenn die Patienten mit Hexenschuss zusätzlich zu diesen Maßnahmen noch Diclofenac oder eine manuelle Therapie verordnet bekamen. Das berichten Forscher der Back Pain Research Group von der Universität von Sydney (Lancet 370, 2007, 1638).
An der Vergleichsstudie nahmen 240 Patienten mit akuter Lumbalgie teil, die in vier gleich große Behandlungsgruppen aufgeteilt wurden. Als Basistherapie erhielten alle viermal täglich 500 mg Paracetamol und die ärztliche Empfehlung, sich möglichst wenig zu schonen.
Die erste Gruppe bekam zudem zweimal täglich 50 mg Diclofenac und eine echte manuelle Therapie. Der zweiten Gruppe wurde eine manuelle Therapie vorgetäuscht, daneben bekamen sie die gleiche Diclofenac-Dosis. Die dritte Gruppe erhielt eine echte manuelle Therapie und dazu ein Placebo und die letzte Gruppe schließlich nur eine vorgetäuschte manuelle Therapie und ein Placebo.
Ergebnis: Nach einer, zwei, vier und 12 Wochen gab es bei den Behandlungsergebnissen in den vier Gruppen keine Unterschiede.
Quelle: Ärzte Zeitung 16.01.2008
Unser Kommentar: Therapieempfehlungen, die sich ständig ändern. Mal soll diese Therapiestrategie besser funktionieren, dann wieder eine andere. Immer mit "wissenschaftlichen Studien" (s.o) belegt. Immer auf der Suche nach der einen, für alle Menschen geltenden Lösung, wenn man nur lange genug forscht. "Wissenschaftliche Gleichmacherei" nennen das manche Autoren.
Was machen verwirrte Ärzte und Patienten, die nach diesen "wissenschaftlichen Erkenntnissen handeln und feststellen müssen, dass bei einem nicht unerheblichen Teil der "Fälle" der Erfolg ausbleibt? Meist ist es ein Ausprobieren: Variationen der Dosis, der Kombination von Medikamenten oder die Auswahl von immer neuen Medikamenten oder anderen Therapien.
Wo bleibt da die Therapiesicherheit für alle Beteiligten?
Wie können wir wissen, was bei einem bestimmten Menschen zu einem bestimmten Zeitpunkt wirksam ist und ob das tatsächlich seiner Gesundung dient?
Die Antwort auf diese Frage ist im Gehirn des Erkrankten zu suchen, dort, wo das Unbewusste beginnt und das Bewusste aufhört, weil es kapitulieren muss.
In den entwicklungsgeschichtlich älteren Gehirnanteilen, im Reptilien- und Säugetier-Gehirn nämlich, die die vegetativen Programme steuern, die wir als Krankheiten bezeichnen.
Wenn Sie wissen wollen, wie ihr vegetatives Nervensystem auf eine therapeutische Herausforderung wie zum Beispiel ein Medikament reagiert, nutzen Sie unsere diagnostischen Angebote wie AMSAT-HC und VICTOR-VPD. Oder lernen Sie doch gleich Ihr Unbewusstes zu fragen, mit ihm zu verhandeln, mi Hilfe der Selbstorganisatorischen Hypnose.
Die erste Gruppe bekam zudem zweimal täglich 50 mg Diclofenac und eine echte manuelle Therapie. Der zweiten Gruppe wurde eine manuelle Therapie vorgetäuscht, daneben bekamen sie die gleiche Diclofenac-Dosis. Die dritte Gruppe erhielt eine echte manuelle Therapie und dazu ein Placebo und die letzte Gruppe schließlich nur eine vorgetäuschte manuelle Therapie und ein Placebo.
Ergebnis: Nach einer, zwei, vier und 12 Wochen gab es bei den Behandlungsergebnissen in den vier Gruppen keine Unterschiede.
Quelle: Ärzte Zeitung 16.01.2008
Unser Kommentar: Therapieempfehlungen, die sich ständig ändern. Mal soll diese Therapiestrategie besser funktionieren, dann wieder eine andere. Immer mit "wissenschaftlichen Studien" (s.o) belegt. Immer auf der Suche nach der einen, für alle Menschen geltenden Lösung, wenn man nur lange genug forscht. "Wissenschaftliche Gleichmacherei" nennen das manche Autoren.
Was machen verwirrte Ärzte und Patienten, die nach diesen "wissenschaftlichen Erkenntnissen handeln und feststellen müssen, dass bei einem nicht unerheblichen Teil der "Fälle" der Erfolg ausbleibt? Meist ist es ein Ausprobieren: Variationen der Dosis, der Kombination von Medikamenten oder die Auswahl von immer neuen Medikamenten oder anderen Therapien.
Wo bleibt da die Therapiesicherheit für alle Beteiligten?
Wie können wir wissen, was bei einem bestimmten Menschen zu einem bestimmten Zeitpunkt wirksam ist und ob das tatsächlich seiner Gesundung dient?
Die Antwort auf diese Frage ist im Gehirn des Erkrankten zu suchen, dort, wo das Unbewusste beginnt und das Bewusste aufhört, weil es kapitulieren muss.
In den entwicklungsgeschichtlich älteren Gehirnanteilen, im Reptilien- und Säugetier-Gehirn nämlich, die die vegetativen Programme steuern, die wir als Krankheiten bezeichnen.
Wenn Sie wissen wollen, wie ihr vegetatives Nervensystem auf eine therapeutische Herausforderung wie zum Beispiel ein Medikament reagiert, nutzen Sie unsere diagnostischen Angebote wie AMSAT-HC und VICTOR-VPD. Oder lernen Sie doch gleich Ihr Unbewusstes zu fragen, mit ihm zu verhandeln, mi Hilfe der Selbstorganisatorischen Hypnose.