Studie: Masern senken das Allergie-Risiko
28/Februar/2007/08:21 Abgelegt in:Impfen
(ht) Eine aktuelle Studie an der Universität Istanbul ergab bei
Kindern, die die Masern durchgemacht haben, eine geringere Aller-
gie-Anfälligkeit. Bei der Studie wurden die Daten von ca. 50 Kin-
dern mit und 50 Kindern ohne Masern ausgewertet.
Kindern, die die Masern durchgemacht haben, eine geringere Aller-
gie-Anfälligkeit. Bei der Studie wurden die Daten von ca. 50 Kin-
dern mit und 50 Kindern ohne Masern ausgewertet.
Studienziel:
Virale und bakterielle Infektionen im Kindesalter verringern die
Wahrscheinlichkeit allergischer Erkrankungen im späteren Leben. Die
Häufigkeit allergischer Erkrankungen bei Patienten, die bereits an
Masern erkrankt waren, wird als niedrig angegeben, aber wie einige
Untersuchungen nach wie vor erkennen lassen, kann diese Erkrankung
die Häufigkeit allergischer Leiden steigern. Ziel dieser Studie war
es, die Häufigkeit allergischer Probleme nach einer Maserinfektion
in der Kindheit zu untersuchen.
Methoden:
52 Kindern, die wegen Masern in unsere Klinik aufgenommen worden
waren wurden mit 51 Kindern ohne Masern verglichen. In beiden Grup-
pen wurden allergischer Erkrankungen mit Hilfe des Fragebogens der
"International Study of Asthma and Allergies in Childhood" (ISAAC)
bewertet. Zudem wurden bei allen Kindern Hauttests mit den 4 geläu-
figsten Allergenen durchgeführt.
Ergebnisse:
Die Empfindlichkeit auf Dermatophagoides pteronyssinus (Hausstaub-
milben) war bei den Kindern mit Masern geringer, als bei den "ma-
sernfreien" Testteilnehmern. Zudem hatten die Kinder der Masern-
gruppe in den vorangegangenen 12 Monaten weniger häufig eine inten-
sivmedizinische Behandlung mit vernebelten Salbutamol benötigt. In
der Gruppe der Kinder ohne Masern kam es häufiger zum Einsatz von
Kortikoidinhalatoren.
Schlussfolgerungen:
Die Ergebnisse der Studie weisen darauf hin, dass die Diagnose ei-
ner allergischen Erkrankung weniger häufig bei Kindern auftritt,
die früher an einer Maserninfektion gelitten haben. Zudem reagier-
ten diese Kinder weniger sensibel auf D. pteronyssinus
Quelle:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?CMD=DisplayFiltered&DB=pubmed
Allergol Immunopathol (Madr). 2006 Jul-Aug;34(4):146-9
Übersetzung und Bearbeitung: Axel Berendes
Quelle: impf-report
Virale und bakterielle Infektionen im Kindesalter verringern die
Wahrscheinlichkeit allergischer Erkrankungen im späteren Leben. Die
Häufigkeit allergischer Erkrankungen bei Patienten, die bereits an
Masern erkrankt waren, wird als niedrig angegeben, aber wie einige
Untersuchungen nach wie vor erkennen lassen, kann diese Erkrankung
die Häufigkeit allergischer Leiden steigern. Ziel dieser Studie war
es, die Häufigkeit allergischer Probleme nach einer Maserinfektion
in der Kindheit zu untersuchen.
Methoden:
52 Kindern, die wegen Masern in unsere Klinik aufgenommen worden
waren wurden mit 51 Kindern ohne Masern verglichen. In beiden Grup-
pen wurden allergischer Erkrankungen mit Hilfe des Fragebogens der
"International Study of Asthma and Allergies in Childhood" (ISAAC)
bewertet. Zudem wurden bei allen Kindern Hauttests mit den 4 geläu-
figsten Allergenen durchgeführt.
Ergebnisse:
Die Empfindlichkeit auf Dermatophagoides pteronyssinus (Hausstaub-
milben) war bei den Kindern mit Masern geringer, als bei den "ma-
sernfreien" Testteilnehmern. Zudem hatten die Kinder der Masern-
gruppe in den vorangegangenen 12 Monaten weniger häufig eine inten-
sivmedizinische Behandlung mit vernebelten Salbutamol benötigt. In
der Gruppe der Kinder ohne Masern kam es häufiger zum Einsatz von
Kortikoidinhalatoren.
Schlussfolgerungen:
Die Ergebnisse der Studie weisen darauf hin, dass die Diagnose ei-
ner allergischen Erkrankung weniger häufig bei Kindern auftritt,
die früher an einer Maserninfektion gelitten haben. Zudem reagier-
ten diese Kinder weniger sensibel auf D. pteronyssinus
Quelle:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?CMD=DisplayFiltered&DB=pubmed
Allergol Immunopathol (Madr). 2006 Jul-Aug;34(4):146-9
Übersetzung und Bearbeitung: Axel Berendes
Quelle: impf-report