Melodien für Millionen Hypertoniker - Entspannen bei Musik macht Blutdruck nieder
23/Dezember/2008/08:52 Abgelegt in:Herz
Wenn der Blutdruck zu hoch ist, legen Sie einfach 'ne Platte auf und entspannen Sie sich. Diesen Rat können Ärzte einer Studie zufolge Hypertonie-Patienten geben: Denn Musik, kombiniert mit langsamem Atmen, scheint den Blutdruck zu senken.
Dass Musik beruhigt und akut die Herzfrequenz sowie den Blutdruck senkt, ist schon länger bekannt. Aber kann eine regelmäßige Entspannungsphase bei Musik den Blutdruck auch langfristig in die Knie zwingen?
Dieser Frage gingen Forscher aus Italien in einer Studie mit 48 Patienten im Alter von 45 bis 70 Jahren nach, bei denen ein medikamentös behandelter milder Bluthochdruck bestand. Sie verordneten 28 Studienteilnehmern über einen Monat Musik plus Entspannung. Eine halbe Stunde pro Tag sollten sie ruhige, rhythmische Musik hören - nicht irgendwelche, sondern klassische, keltische oder indische. Darüber hinaus waren Atemübungen gefragt, die die Hypertoniker beim Zuhören gleichzeitig durchführen sollten: Langsam einatmen und noch langsamer ausatmen. Die restlichen 20 Patienten dienten als Kontrollgruppe.
Das Ergebnis dieser angenehmen Behandlung: Bei den "musiktherapierten" Hypertonie-Patienten sank der mittlere systolische 24-Stunden-Blutdruck im Verlauf der Studie signifikant, und zwar um etwa 3 mmHg nach einer und gut 4 mmHg nach vier Wochen. Dieser Effekt war dabei unabhängig von Änderungen in der Herzfrequenz. Im Gegensatz dazu hatten die Patienten der Kontrollgruppe nach einem Monat immer noch einen fast genauso hohen Blutdruck wie zu Anfang der Studie. (...)
Am Soc of Hypertension (ASH) Meeting 2008, P-132; Quelle: CME 5.2008
Dieser Frage gingen Forscher aus Italien in einer Studie mit 48 Patienten im Alter von 45 bis 70 Jahren nach, bei denen ein medikamentös behandelter milder Bluthochdruck bestand. Sie verordneten 28 Studienteilnehmern über einen Monat Musik plus Entspannung. Eine halbe Stunde pro Tag sollten sie ruhige, rhythmische Musik hören - nicht irgendwelche, sondern klassische, keltische oder indische. Darüber hinaus waren Atemübungen gefragt, die die Hypertoniker beim Zuhören gleichzeitig durchführen sollten: Langsam einatmen und noch langsamer ausatmen. Die restlichen 20 Patienten dienten als Kontrollgruppe.
Das Ergebnis dieser angenehmen Behandlung: Bei den "musiktherapierten" Hypertonie-Patienten sank der mittlere systolische 24-Stunden-Blutdruck im Verlauf der Studie signifikant, und zwar um etwa 3 mmHg nach einer und gut 4 mmHg nach vier Wochen. Dieser Effekt war dabei unabhängig von Änderungen in der Herzfrequenz. Im Gegensatz dazu hatten die Patienten der Kontrollgruppe nach einem Monat immer noch einen fast genauso hohen Blutdruck wie zu Anfang der Studie. (...)
Am Soc of Hypertension (ASH) Meeting 2008, P-132; Quelle: CME 5.2008