Migräne fördert Depression - 30faches Risiko

TOLEDO - Zwischen Kopfweh, sonstigen körperlichen Beschwerden und Depression besteht offenbar eine psychobiologische Verbindung: Frauen, die an schweren chronischen Kopfschmerzen leiden und darüber hinaus über Magenbeschwerden, Rückenschmerzen oder Schwindel klagen, haben ein 25-fach höheres Depressionsrisiko. Migränikerinnen sind sogar noch depressionsgefährdeter (OR 31,8).
Dies geht aus einer US-Studie mit mehr als 1000 Kopfschmerzpatientinnen hervor. Das Durchschnittsalter der Frauen betrug 42 Jahre. Gretchen E. Tietjen et al., Neurology 2007; 68: 134-140 Medical Tribune 42. Jahrgang/ Nr. 16, 2832, 20. April 2007