Wie Ärzte ihr Mitleid stoppen
05/November/2007/09:50 Abgelegt in:Psyche
CHICAGO - Kein Arzt könnte einem Patienten eine Spritze geben, wenn er dessen Schmerz am eigenen Körper spürte. Also muss er sich gegen zu viel Mitgefühl wappnen. Wie das funktioniert, haben Forscher jetzt im Kernspin herausgefunden. Wenn Laien einer Akupunktur zusehen, leuchten im MRT ihres Gehirns Schmerz-Areale auf. Nicht so bei Ärzten, bei ihnen werden Regionen aktiviert, die für emotionale Kontrolle zuständig sind.
www.current-biology.com Medical Tribune 26.10.2007
www.current-biology.com Medical Tribune 26.10.2007
Kommentar: Sie werden bei uns ebenfalls kein Mitleid erwarten können, lediglich MitGEFÜHL. Diese Unterscheidung wird Ärzten nicht an der Universität im Studium gelehrt. Es ist ein qualitativer Unterschied, denselben eigenen Schmerz zu spüren, der gleichermassen beim Gegenüber besteht (Mitleid) oder einfühlsam (empathisch) zu verstehen, wie das gegenüber sich fühlt, welches unerfüllte Bedürfnis besteht und wie es befriedigt werden könnte (Mitgefühl).
Mitleid wird häufig als belastend empfunden, Mitgefühl als verbindend.
Mitleid wird häufig als belastend empfunden, Mitgefühl als verbindend.