Rauch aus zweiter Hand

Zwei Drittel aller Fälle von plötzlichem Herztod ereignen sich bei inhalierenden Zigarettenrauchern.
Das Risiko für den Koronartod ist bei Rauchern im Vergleich zu Nichtrauchern mindestens doppelt so hoch.
Rauchen geht mit einer 50% erhöhten Wahrscheinlichkeit für einen Schlaganfall einher.
Das Risiko für einen kardiovaskulären Exzess bei aktiven Rauchern über 65 Jahren beträgt 80%, bei Passivrauchern immerhin 30%!
Bei Passivrauchern kommt es ebenso wie bei aktiven Rauchern zu einer endothelialen Dysfunktion, einer vermehrten Neigung zu Plättchenaggregation und zur Proliferation glatter Muskelzellen in der Wand der Arterien (Media).
Die Partikel des Nebenstromrauches sind kleiner als im Hauptstromrauch und können daher in tiefere Lungenabschnitte vordringen.
Eine Studie aus England konnte zeigen, dass die Krankenhauseinweisungen wegen akutem Myokardinfarkt um 40% gesunken sind, nachdem ein örtliches Gesetz das Rauchen am Arbeitsplatz und in öffentlichen Gebäuden verboten hatte.
Die Schädlichkeit des Passivrauchens wurde bisher sicher unterschätzt. Deutschland scheint in Bezug auf ein Rauchverbot ein Entwicklungsland zu sein.
Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören wollen und bisherige Therapieversuche gescheitert sind, sprechen Sie uns an!