Operieren oder abwarten?
19/Juni/2008/15:57 Abgelegt in:Schmerzen
Soll man Patienten, die infolge eines Bandscheibenvorfalls an einer Ischialgie leiden (Ausstrahlung des Schmerzes ins Bein), möglichst rasch operieren oder konservativ behandeln? Diese Frage stellt sich im Praxisalltag häufig und wird kontrovers diskutiert.
Eine niederländische Arbeitsgruppe suchte bei 283 Patienten, die seit sechs bis zwölf Wochen an Ischiasbeschwerden litten, nach einer Antwort. Sie stellten fest, dass ein rascher chirurgischer Eingriff zwar zu einer schnellen Schmerzerleichterung führte als die konservative (nichtoperative = Medikamente, Krankengymnastik, ...) Therapie.
NAch einem Jahr war der Behandlungserfolg jedoch vergleichbar. Die Zufriedenheit der Patienten nahm danach in beiden Gruppen etwas ab. Nach zwei Jahren war jeder fünfte Patient mit dem Therapieergebnis unzufrieden.
BMJ 2008;336:1355-1358 Quelle: MMW Nr. 25/2008
Kommentar: Jede Erkrankung hat eine unbewusste biologische Funktion und zusätzlich eine mögliche unbewusste psychische Funktion. DAS sind die wahren Ursachen, die im Gehirn lokalisiert sind und dort auch behandelt werden sollten, zum Beispiel mit Selbstorganisatorischer Hypnose oder Coaching.
Bereits jetzt wissen wir, dass mehr als 3/4 aller Therapieerfolge von der positiven Erwartungshaltung der Patienten abhängen. Auch dies ist eine Voraussetzung, die Sie in Ihrem Gehirn schaffen.
Unbewusste Widerstände mit präzisen unbewussten Funktionen mischen sich hier ein. Ihre Schmerzen haben somit einen Sinn.
NAch einem Jahr war der Behandlungserfolg jedoch vergleichbar. Die Zufriedenheit der Patienten nahm danach in beiden Gruppen etwas ab. Nach zwei Jahren war jeder fünfte Patient mit dem Therapieergebnis unzufrieden.
BMJ 2008;336:1355-1358 Quelle: MMW Nr. 25/2008
Kommentar: Jede Erkrankung hat eine unbewusste biologische Funktion und zusätzlich eine mögliche unbewusste psychische Funktion. DAS sind die wahren Ursachen, die im Gehirn lokalisiert sind und dort auch behandelt werden sollten, zum Beispiel mit Selbstorganisatorischer Hypnose oder Coaching.
Bereits jetzt wissen wir, dass mehr als 3/4 aller Therapieerfolge von der positiven Erwartungshaltung der Patienten abhängen. Auch dies ist eine Voraussetzung, die Sie in Ihrem Gehirn schaffen.
Unbewusste Widerstände mit präzisen unbewussten Funktionen mischen sich hier ein. Ihre Schmerzen haben somit einen Sinn.