Zittern wegen Vitamin-D-Mangel?

Vitamin D fehlt schon beim früheren Morbus Parkinson

ATLANTA - bereits im noch nicht behandlungsbedürftigen Frühstadium des Morbus Parkinson mangelt es vielen Betroffenen an Vitamin D.

Dies fanden die Autoren der DATATOP-Studie jetzt bei der erneuten Analyse eingefrorene Blutproben von 157 Patienten aus der Placebogruppe heraus. Am Anfang der Studie wiesen mehr als zwei Drittel (69,4 %) einen Vitamin-D-Mangel auf, definiert als 25 (OH) D-Spiegel < 30 ng/ml, am Ende traf dies noch mal auf 51,6 % zu. Damit war die Versorgung vergleichbar unzureichend wie in anderen Studien, aber sie verschlechterte sich offenbar nicht mit der Parkinson-Progression (Progression = Voranschreiten).

DATATOP = Deprenyl and Tocopherol Antioxidative Therapy of Parkinsonism

Marian L. Evatt et al., Arch Neurology 2011; 68: 314-319

Kommentar: Ein Vitamin-D-Mangel besteht bei schätzungsweise 90 % aller chronisch Kranken. In unserer Praxis ist daher die Diagnostik und Therapie dieses Mangels mit natürlichem Vitamin D Standard.

Quelle: Medical Tribune, 29.04.2011