Sauna bei essentieller arterieller Hypertonie?

Aber natürlich! Tun Sie etwas für Ihre Gesundheit und gehen Sie regelmäßig in die Sauna! Die folgenden Ergebnisse einer Untersuchung aus Deutschland liefern die Argumente:


"1. Sauna führt bei der essentiellen Hypertonie bereits nach 2 Wochen zu einer signifikanten nachweisbaren und anhaltenden Senkung des Bluthochdrucks bei Fortführung der Saunabehandlung.
2. Eine Beeinflussung der Herzfrequenz konnte während der 3monatigen Saunabehandlung nicht gefunden werden.
3. Die Leistungsfähigkeit der untersuchten Gruppen im Belastungstest nahm unter der Saunabehandlung nicht signifikant zu, obwohl im Einzelfall nach der Sauna gegenüber vor der Therapieserie Leistungsanstiege bis zu 50 Watt zu beobachten waren.
4. Der blutdrucksenkende Effekt der Sauna wird beim Belastungstest bis zu 50 Watt wirksam und lässt sich danach nicht mehr signifikant sichern.
5. Auch bei hohen Blutdruckausgangswerten von 200 mmHg systolisch (Oberwert) und um 120 mmHg diastolisch (Unterwert) wurde die Saunabehandlung gut vetragen.
Bei beiden Patientenkollektiven wurde die thermische Belastung gut vertragen. Die Pulsfrequenz stieg unter der Saunabehandlung nicht über 150 Schläge pro Minute. Es muß beachtet werden, dass gerade bei Hochdruckkranken die Abkühlung nur unter der Dusche bzw. durch kalte Körpergüsse oder durch den Schlauch, auf keinen Fall im Tauchbad zu erfolgen hat." (Quelle: Zeitschrift für Physiotherapie, Heft 1/1982)