Wie sinnvoll ist das Hautkrebsscreening?
28/Juli/2008/09:46 Abgelegt in:"Krebs"
Kaum eingeführt, steht das neue Hautkrebsscreening schon in der Kritik. Denn aus der Warte der evidenzbasierten Medizin betrachtet gebe es nicht einmal aus Neuseeland und Australien Beweise für den Nutzen des Screenings, obwohl Hautkrebs dort weltweit am häufigsten vorkommt, meldet sich Günther Egidi vom Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM) zu Wort.
Schwerer wiegt laut Egidi, "dass noch mehr gesunde Menschen die Hausarzt-Praxen verstopfen. Schon jetzt sind deutsche Hausärzte Weltmeister in der Anzahl täglich behandelter Patienten."
Die Folge sei, dass Ärzte für wirklich Kranke und Bedürftige noch weniger Zeit hätten. Egidi befürchtet, dass dem Screening nicht die Zeit gewidmet würde, die es eigentlich in Anspruch nehmen solle. Ein nicht gründlich durchgeführtes Screening sei aber wenig wert.
Matthias Augustin, Dermatologe an der Uniklinik Hamburg und Leiter der Versorgungsforschung in der Dermatologie, sieht einen Nutzen aber schon allein dadurch, dass die Menschen auf die Problematik aufmerksam gemacht werden und dadurch vielleicht schon längere Sonnenbäder und Sonnenbrände vermeiden. Quelle: Der Hausarzt 12/08
Kommentar: Was den dunklen Hautkrebs verursacht, darüber gibt es bisher nur Spekulationen und statistische Zusammenhänge, die jedoch einen ursächlichen Beweis schuldig bleiben. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Seemänner die unter Deck arbeiten häufiger Hautkrebs bekommen, als ihre Kollegen, die auf Deck arbeiten? Warum Hautkrebs häufig an Hautstellen entsteht, die der Sonne kaum zugänglich sind (Gesäßfalte, zwischen Zehen, behaarter Kopf, innere Organe)?
Könnte es sein, dass die Ursache ganz woanders zu suchen ist, zum Beispiel im Gehirn oder in einer gestörten Zell-Leistung? Wenn erfolgreiche Therapie chronischer Erkrankungen maßgeblich durch das Gehirn beeinflusst wird, was geschieht dann im Gehirn im Krankheitsfalle, ist dort die Lösung zu suchen? Völlig unbewusst?
Die Folge sei, dass Ärzte für wirklich Kranke und Bedürftige noch weniger Zeit hätten. Egidi befürchtet, dass dem Screening nicht die Zeit gewidmet würde, die es eigentlich in Anspruch nehmen solle. Ein nicht gründlich durchgeführtes Screening sei aber wenig wert.
Matthias Augustin, Dermatologe an der Uniklinik Hamburg und Leiter der Versorgungsforschung in der Dermatologie, sieht einen Nutzen aber schon allein dadurch, dass die Menschen auf die Problematik aufmerksam gemacht werden und dadurch vielleicht schon längere Sonnenbäder und Sonnenbrände vermeiden. Quelle: Der Hausarzt 12/08
Kommentar: Was den dunklen Hautkrebs verursacht, darüber gibt es bisher nur Spekulationen und statistische Zusammenhänge, die jedoch einen ursächlichen Beweis schuldig bleiben. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Seemänner die unter Deck arbeiten häufiger Hautkrebs bekommen, als ihre Kollegen, die auf Deck arbeiten? Warum Hautkrebs häufig an Hautstellen entsteht, die der Sonne kaum zugänglich sind (Gesäßfalte, zwischen Zehen, behaarter Kopf, innere Organe)?
Könnte es sein, dass die Ursache ganz woanders zu suchen ist, zum Beispiel im Gehirn oder in einer gestörten Zell-Leistung? Wenn erfolgreiche Therapie chronischer Erkrankungen maßgeblich durch das Gehirn beeinflusst wird, was geschieht dann im Gehirn im Krankheitsfalle, ist dort die Lösung zu suchen? Völlig unbewusst?