Rauchen ist Sucht: Dopamin-Muster wie bei harten Drogen
29/April/2008/08:54 Abgelegt in:Doping
Bisher ging man nicht davon aus, dass Nikotin die gleichen neurobiologischen Folgen hat wie die harten Drogen. Mithilfe der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) hat ein Team aus Forschern der Universitäten Main, Aachen und Dresden den Dopamin-Stoffwechsel im Gehirn von insgesamt 17 starken Rauchern untersucht und mit demjenigen von insgesamt 21 Nichtrauchern verglichen. Nikotin setzt - ebenso wie Alkohol oder Drogen - in einem Teil des Mittelhirns Dopamin frei.
Rezeptoren auf den Nervenzellen binden Dopamin. Bei chronischem Nikotinkonsum kann sich infolge einer dauerhaften Dopamin-Freisetzung die Dichte der Rezeptoren verändern. So zeigt die aktuelle Studie, dass im bilateralen Putamen die Verfügbarkeit von Dopamin-Rezeptoren bei den Rauchern gegenüber den Nichtrauchern stark erniedrigt ist. Eine ähnlich niedrige Rezeptor-Verfügbarkeit in diesem Teil des Gehirns tritt auch bei Patienten auf, die Alkohol-, Kokain-, Heroin- oder Amphetamin-abhängig sind. Das Dopamin-System im bilateralen Putamen ist entscheidend daran beteiligt, Neues interessant zu finden bzw. eine Belohnung zu antizipieren. Eine niedrige Verfügbarkeit von Dopamin-Rezeptoren in diesem Bereich verschlechtert die natürliche Dopamin-Wirkung. Quelle: Der Kassenarzt Nr. 5, März 2008
Kommentar: Auch dieser Artikel suggeriert dem geneigten Leser, dass das Gehirn ein Chemie- und Rezeptor-Baukasten sei. Ähnliche Bilder werden regelmäßig von Genetikern verbreitet. Der Effekt: Wir können nichts tun, sind hilflos und handlungsunfähig. Slogans wie "Keine macht den Drogen" tun dann ihr übriges.
WER HAT DIE MACHT ÜBER IHREN KÖRPER UND IHR GEHIRN - wenn nicht SIE?
Es ist einfach lachhaft,wenn ein trockener Alkoholiker OPFER einer Schnapsbohne und dadurch wieder rückfällig wird. In Apfelsaft ist ebenfalls Alkohol enthalten, nur den kann er gefahrlos trinken? Auch eine Banane könnte mich ansprechen: "Iss mich, Du kannst nicht widerstehen, ich weiss, dass Du mich brauchst!" Trotzdem werde ich kein zwanghafter Bananen-Esser werden.
Kommentar: Auch dieser Artikel suggeriert dem geneigten Leser, dass das Gehirn ein Chemie- und Rezeptor-Baukasten sei. Ähnliche Bilder werden regelmäßig von Genetikern verbreitet. Der Effekt: Wir können nichts tun, sind hilflos und handlungsunfähig. Slogans wie "Keine macht den Drogen" tun dann ihr übriges.
WER HAT DIE MACHT ÜBER IHREN KÖRPER UND IHR GEHIRN - wenn nicht SIE?
Es ist einfach lachhaft,wenn ein trockener Alkoholiker OPFER einer Schnapsbohne und dadurch wieder rückfällig wird. In Apfelsaft ist ebenfalls Alkohol enthalten, nur den kann er gefahrlos trinken? Auch eine Banane könnte mich ansprechen: "Iss mich, Du kannst nicht widerstehen, ich weiss, dass Du mich brauchst!" Trotzdem werde ich kein zwanghafter Bananen-Esser werden.