Weil die zuckrige Belohnung fehlt - Diät-Cola fördert Fressgier!
WEST LAFAYETTE - Zuckerfreie Bonbons und Diät-Limonade wer abnehmen möchte, kauft gern Produkte mit Zuckerersatzstoffen. Doch damit erweist er sich möglicherweise einen Bärendienst.
Zuckerersatzstoffe helfen, die Energiedichte von Getränken und Speisen zu senken. Der Haken an der Sache ist aber, dass sie süßen Geschmack und Energie entkoppeIn, was dazu führt, dass der Körper die Kalorienzufuhr nicht mehr richtig einschätzen kann.
So zeigten Forscher der Purdue University in West Lafayette, dass Ratten, die mit saccharinhaltigem Futter ernährt wurden, mehr Kalorien verspeisten und mehr Gewicht zulegten als zuckerhaltig ernährte Tiere.
Zuckerersatzstoffe helfen, die Energiedichte von Getränken und Speisen zu senken. Der Haken an der Sache ist aber, dass sie süßen Geschmack und Energie entkoppeIn, was dazu führt, dass der Körper die Kalorienzufuhr nicht mehr richtig einschätzen kann.
So zeigten Forscher der Purdue University in West Lafayette, dass Ratten, die mit saccharinhaltigem Futter ernährt wurden, mehr Kalorien verspeisten und mehr Gewicht zulegten als zuckerhaltig ernährte Tiere.
Wie ist das zu erklären? Süßes signalisiert dem Körper i.d.R. eine hohe Kalorienzufuhr - und das setzt (jedenfalls bei der Laborratte) eine Reihe von Reaktionen in Gang, die zu einem effizienten Kalorienverbrauch führen. Bekommt das Tier nun zwar süß schmeckendes, aber kalorienarmes Futter, fallen diese Reaktionen zunächst weniger intensiv aus und unterbleiben schließlich ganz. Die Forscher beobachteten auch, dass die Körperkerntemperatur von Ratten, die mit Süßstoff gefüttert wurden, nach einer zuckerhaltigen, kalorienreichen Mahlzeit weniger stark anstieg. Die Folge: Die Tiere fraßen mehr und verbrannten die Kalorien nicht so gut.
Beim Menschen ergab eine aktuelle Studie, dass Hirnareale, die mit Erwartung und Befriedigung zu tun haben, durch echten Zucker stärker stimuliert werden als durch kalorienarme Süßstoffe: Nach dem Konsum von Zucker nahm das Verlangen nach Süßigkeiten ab. Zwar stimulieren Zucker und Süßstoffe die gleichen Geschmacksrezeptoren auf der Zunge, aber das Gehirn unterscheidet sehr wohl zwischen beiden. Möglicherweise bieten bestimmte Hirnareale einen interessanten Ansatzpunkt, Belohnungsgefühle beim Essen zu regulieren, heißt es in der Zeitschrift "JAMA". AW JAMA 2008; 299: 2137-2138 Quelle: Medical Tribune 27.06.2008
Kommentar: Warum brauchen Sie Süßigkeiten, um sich gut zu fühlen? Ist die Zufuhr von schnellen Kohlenhydraten in Verbindung mit Fett (z.B. Schokolade) vielleicht sogar schon zu einer Strategie geworden, die dazu dient, negative Gefühle abzuwenden? Wie immer ist die Antwort in Ihrem Gehirn zu suchen. Lernen Sie mit Ihrem Unbewussten zu kommunizieren und Lösungen für überhöhten Zuckerkonsum zu finden. Lernen Sie Selbstorganisatorische Hypnose!