Fernsehen begünstigt Asthma bronchiale
13/Oktober/2006/08:16 Abgelegt in:Allgemeines
"Die Deutschen sehen immer mehr fern - nach Angaben der Gesellschaft für Konsumforschung (GFK) im Schnitt 3,5 Stunden täglich - und setzen sich damit einem höheren Risiko aus, an Asthma zu erkranken. Denn die Ergebnisse amerikanischer Studien deuten darauf hin, dass bereits ein bis zwei Stunden TV-Konsum pro Tag bei körperlicher Inaktivität das Atemwegssystem schwächen bzw. die Lungenfunktion beeinträchtigen können. (...)
W.T. Hark et al. von der Universität Virginia haben das respiratorische Verhalten von 17 gesunden Versuchspersonen und von 9 mit leichtem bis mäßigem Asthma beim Lesen und Fernsehen untersucht. Sie alle atmeten vor dem Fernseher signifikant seltener spontan tief durch als während des Lesens. Auch beim Computerspielen wird die Atmung übrigens flacher. Den spontan tiefen Atemzügen wird eine wichtige Rolle in der Prävention von Atelektasen (kollabiertes Lungengewebe z.B. bei chronisch geschädigten Lungen, die nicht an der Lungenfunktion - Gasaustausch - teilnehmen) zugeschrieben." (Quelle: MMW 41, 12.10.2006; Ann Allergy Asthma Immunol. 2005; 94: 247-250).