Nicht fruchtbar? Oft ist bei bei den Partnern etwas nicht o.k.

BERLIN - Bei einem Paar mit unerfülltem Kinderwunsch galt bisher die Faustregel: Zu 40 Prozent liegt es am Mann, zu 40 Prozent an der Frau und in 20 Prozent der Fälle an beiden. Doch in Wahrheit sind wohl meistens beide beteiligt.

Davon hat sicher schon jeder einmal gehört: Ein Paar versucht über Jahre vergeblich - auch unter Einsatz technischer Möglichkeiten - ein Kind zu bekommen. Dann trennen sich die beiden, finden neue Partner und innerhalb weniger Monate kommt es ohne weiteres Zutun zu einer Schwangerschaft.

Wahrscheinlich ist bei 80 bis 90 Prozent der Paare mit unerfülltem Kinderwunsch bei beiden Partner etwas nicht in Ordnung, sagte Professor Dr. Michael Ludwig vom Endokrinologikum Hamburg auf dem 31. Interdisziplinären Forum der Bundesärztekammer. So kann es selbst bei einer stark verminderten Spermienzahl mit einer völlig gesunden Partnerin zu einer Spontanschwangerschaft kommen. Und umgekehrt kann ein gesundes kraftstrotzendes Spermium auch in einem leicht verklebten Eileiter zum Ziel gelangen. (...) MT 2/2007

Kommentar: Was ist es, was da nicht "in Ordnung", nicht O.K. ist? Bevor Sie raten und probieren - die "biologische Uhr" tickt meistens schon - klären Sie die Ursachen Ihres unerfüllten Kinderwunsches zum Beispiel mithilfe der Selbstorganisatorischen Hypnose. Wenn Sie wüssten, was Sie wissen, was Sie nicht wissen ...