Nur wenige Medizinstudenten leben gesund
09/Juni/2007/01:13 Abgelegt in:Allgemeines
MARBURG (coo). Medizinstudenten leben zwar etwas gesünder als ihre Kommilitonen aus anderen Fächern, doch vor allem der Alkoholkonsum ist sehr hoch. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, für die knapp 1300 Marburger Erstsemester befragt wurden. Die anonyme Umfrage richtete sich an angehende Juristen, Lehrer und Mediziner.
Ausgangspunkt für die Untersuchung, die der Marburger Medizinpsycholge Prof. Heinz-Dieter Basler gemeinsam mit Dr. Stefan Keller gemacht hat, war ursprünglich das problematische Gesundheitsverhalten von Ärzten im Vergleich zu anderen Berufsgruppen hinsichtlich Medikamentenmissbrauch, Rauchen und Trinken.
Ausgangspunkt für die Untersuchung, die der Marburger Medizinpsycholge Prof. Heinz-Dieter Basler gemeinsam mit Dr. Stefan Keller gemacht hat, war ursprünglich das problematische Gesundheitsverhalten von Ärzten im Vergleich zu anderen Berufsgruppen hinsichtlich Medikamentenmissbrauch, Rauchen und Trinken.
Nach Baslers Untersuchung ist dies zu Beginn des Studiums noch nicht so auffällig. Da rauchen und trinken die angehenden Mediziner noch etwas weniger als ihre Kommilitonen. Später wird dies anders.
Warum Studierende so häufig zur Flasche greifen, ist unklar. Es seien aber keineswegs Burschenschaften, die mit Saufgelagen besonders auffielen. Auch Alter, Geschlecht, Religion oder ein geleisteter Wehrdienst zeigten keinen systematischen Zusammenhang.
"Bereitschaft zum Umdenken gibt es aber wenig", klagt Basler weiter: "Insbesondere jene, bei denen mehrere Riskofaktoren vorliegen, haben selten vor, ihr Verhalten zu ändern." Dabei potenziere sich das Risiko, wenn Rauchen, Trinken und schlechte Essgewohnheiten zusammenkämen.
Quelle: Ärzte Zeitung 29.05.2007
Unser Kommentar: Wenn Sie wissen wollen, warum auch Ihre Bereitschaft zum Umdenken immer wieder im Alltag scheitert, warum auch Ihre gefassten Vorsätze nur von kurzer Dauer sind, nutzen Sie unser Angebot der selbstorganisatorischen Hypnose, um Ihren unbewussten Widerständen auf die Spur zu kommen und Lösungen dafür zu finden.
Warum Studierende so häufig zur Flasche greifen, ist unklar. Es seien aber keineswegs Burschenschaften, die mit Saufgelagen besonders auffielen. Auch Alter, Geschlecht, Religion oder ein geleisteter Wehrdienst zeigten keinen systematischen Zusammenhang.
"Bereitschaft zum Umdenken gibt es aber wenig", klagt Basler weiter: "Insbesondere jene, bei denen mehrere Riskofaktoren vorliegen, haben selten vor, ihr Verhalten zu ändern." Dabei potenziere sich das Risiko, wenn Rauchen, Trinken und schlechte Essgewohnheiten zusammenkämen.
Quelle: Ärzte Zeitung 29.05.2007
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