Rätselhaftes Versagen nach einer Impfung gegen Hepatitis B

Das Universtätsklinikum Aachen veröffentlicht den Fall eines Patienten, der trotz erfolgreicher Impfung gegen Hepatitis B - dokumentiert durch den deutlichen Titer-Anstieg nach der Impfung - erkrankte.
Erklärung der Fachleute: Die Infektion erfolgte durch den HBV-Sub-(Unter)typ "F", welcher im Impfstoff nicht enthalten war.

Kommentar: Wer sich auf den Antikörpertiter verlässt ist verlassen: Durch die sich immer weiter verfeinernden modernen Messmethoden wird man immer einen Grund in Form von Sub-Sub-Sub-Typen des bekämpften Virus finden, der erklären könnte, warum eine Impfung nicht funktioniert hat. Die Forscher begeben sich in Gefahr, sich selbst eins in die Tasche zu lügen und sich auf eine Begründungsspirale einzulassen, deren Ende noch gar nicht abzusehen ist. Dass diese Gefahr eines grundlegenden Irrtums in der Fachliteratur nicht thematisiert wird, ist gleichermassen beunruhigend wie nachvollziehbar: Die Forschung ist weitgehend von Industriegeldern abhängig und industrieschädliche Forschungsergebnisse kommen in der Regel erst gar nicht zur Veröffentlichung. Der Forscher, der es dennoch tut, riskiert Karriere und Ansehen. Beispiele hierfür gibt es genügend. Quelle: impf-report, Ausgabe Nr. 10/2007, 20. Mai 2007