Patienten sind bereit, bei schweren Erkrankungen viel Geld auszugeben
24/September/2007/08:39 Abgelegt in:Wirtschaft
Umfrage: Selbstzahlermedikamente sind den meisten bis zu 100 Euro monatlich wert
FELLBACH (maw). Viele Erwachsene sind bereit, bei schweren Erkrankungen wie zum Beispiel Krebs für Medikamente selbst tief in die Tasche zu greifen.
Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts tns healthcare. Auftraggeber war die biosyn Arzneimittel GmbH. Bei der Behandlung von Patienten mit schweren Erkrankungen müssen die Betroffenen teilweise mit unerwünschten Arzneimittelwirkungen rechnen, die ihr Wohlbefinden und die Lebensqualität stark beeinträchtigen.
Um diese unerwünschten Arzneimittelwirkungen zu lindern, würde die Mehrheit der Bevölkerung Medikamente, die die Haupttherapie verträglicher machen, die aber oft von der GKV nicht erstattet werden, auch auf eigene Rechnung kaufen.
FELLBACH (maw). Viele Erwachsene sind bereit, bei schweren Erkrankungen wie zum Beispiel Krebs für Medikamente selbst tief in die Tasche zu greifen.
Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts tns healthcare. Auftraggeber war die biosyn Arzneimittel GmbH. Bei der Behandlung von Patienten mit schweren Erkrankungen müssen die Betroffenen teilweise mit unerwünschten Arzneimittelwirkungen rechnen, die ihr Wohlbefinden und die Lebensqualität stark beeinträchtigen.
Um diese unerwünschten Arzneimittelwirkungen zu lindern, würde die Mehrheit der Bevölkerung Medikamente, die die Haupttherapie verträglicher machen, die aber oft von der GKV nicht erstattet werden, auch auf eigene Rechnung kaufen.
Wie die Umfrage ergab, sind dazu 80 Prozent der mehr als 1000 Befragten bereit. Fast Dreiviertel der Versicherten würden zwischen zehn und 100 Euro im Monat für ergänzende Medikamente ausgeben, weitere 19 Prozent 100 Euro und mehr.
Etwa ein Viertel der Befragten verfügen über ein Haushaltsnettoeinkommen von 2500 Euro und mehr pro Monat. In dieser Gruppe war die Bereitschaft mit 15 Prozent am höchsten, pro Monat zwischen 100 und 300 Euro für Medikamente auszugeben. Mit zwölf Prozent ist diese Gruppe auch führend, wenn es um die Frage geht, ob man monatlich mehr als 300 Euro ausgeben würde. Patienten legen beim Kauf eines selbst zu bezahlenden Medikaments viel Wert auf den Rat ihres Arztes. Insgesamt 71 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen die Meinung ihres Arztes sehr wichtig ist. Für weitere 22 Prozent war die Empfehlung "eher wichtig". "Eher unwichtig" beurteilten drei Prozent der Befragten die Arztmeinung, "sehr unwichtig" vier Prozent.
Die Ergebnisse sehen wie folgt aus:
Weniger als zehn Euro wollten fünf Prozent ausgeben, 38 Prozent gaben an, dass sie zwischen zehn und 50 Euro bezahlen würden. Immerhin 35 Prozent sind bereit, sogar 50 bis 100 Euro dafür auf den Tisch legen, zehn Prozent 100 bis 300 Euro und neun Prozent über 300 Euro.
Quelle: Ärzte Zeitung, 07.12.2006
Etwa ein Viertel der Befragten verfügen über ein Haushaltsnettoeinkommen von 2500 Euro und mehr pro Monat. In dieser Gruppe war die Bereitschaft mit 15 Prozent am höchsten, pro Monat zwischen 100 und 300 Euro für Medikamente auszugeben. Mit zwölf Prozent ist diese Gruppe auch führend, wenn es um die Frage geht, ob man monatlich mehr als 300 Euro ausgeben würde. Patienten legen beim Kauf eines selbst zu bezahlenden Medikaments viel Wert auf den Rat ihres Arztes. Insgesamt 71 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen die Meinung ihres Arztes sehr wichtig ist. Für weitere 22 Prozent war die Empfehlung "eher wichtig". "Eher unwichtig" beurteilten drei Prozent der Befragten die Arztmeinung, "sehr unwichtig" vier Prozent.
Die Ergebnisse sehen wie folgt aus:
Weniger als zehn Euro wollten fünf Prozent ausgeben, 38 Prozent gaben an, dass sie zwischen zehn und 50 Euro bezahlen würden. Immerhin 35 Prozent sind bereit, sogar 50 bis 100 Euro dafür auf den Tisch legen, zehn Prozent 100 bis 300 Euro und neun Prozent über 300 Euro.
Quelle: Ärzte Zeitung, 07.12.2006